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Der Roller – eine Erfolgsstory!


Im Vergleich zu 1990 zwanzig Mal mehr Scooter auf Schweizer Strassen!
 
(SFZ) 1990 fuhren auf Schweizer Strassen 12'370 Scooter, heute sind es über 260'000. Der Siegeszug der kleinen Stadt- und Agglo-Flitzer begann Ende der 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Sie eroberten mit bedienungsfreundlicher Technik, günstigen Unter-haltskosten und hübschem Design die Herzen von Herr und Frau Schweizer.
 
In den Nachkriegsjahren verzeichneten die italienischen Motorroller der Marken Vespa und Lambretta einen Riesenerfolg, man bezeichnete Sie als die „Autos des kleinen Mannes“. Mitte der Sechziger Jahre verblasste der Roller-Stern jedoch zunehmend, das Objekt der Begierde hiess Klein- oder Mittelklassewagen.
20 Jahre später, brachten japanische Hersteller den dahin dümpelnden Rollermarkt wieder in Bewegung. Sie präsentierten attraktiv gestylte 50er und 125er Roller, ausgerüstet mit Elektrostarter und automatischen Getrieben. Das mühselige Startprozedere via Kickstarter und die klackende Kupplungs- und Schaltarbeit per Hand gehörten der Vergangenheit an. Diese techni-sche Revolution bildete die Basis für den seit den Neunziger Jahren bis heute anhaltenden Roller-Erfolg.
 
Günstige Anschaffungs- und Unterhaltskosten, geringer Benzinverbrauch, leise Motoren mit Katalysatoren, Handlichkeit, problemloses Fahrverhalten und Zweipersonen-Betrieb machen die Scooter zu idealen Partnern für den Einsatz im City- und Agglomerationsverkehr.
 
50er Roller: Mehr als nur kleine Flitzer!
Roller mit 50 cm3- und 125 cm3-Motoren sind stückzahlmässig die erfolgreichsten Scooter-Kategorien. Üppige Sitzbank für zwei Personen, guter Wetterschutz, Helmstaufach, Blinker, zwei Aussenspiegel und Tacho mit integrierter oder separater Benzinstandsanzeige sind Serie, die Bedienung ist dank elektrischem Anlasser und Automatikgetriebe sowie ausgeprägter Handlichkeit kinderleicht. Die Preisspanne reicht von 2'000 bis 7'000 Franken, die Kilometerkosten betragen bei 5'000 km pro Jahr je nach Modell 30 bis 35 Rp. Die Leistung darf gemäss Gesetzgeber 11 kW bzw. 15 PS nicht überschreiten. Die Modellpalette reicht vom anspruchslosen Brot-und-Butter-Gefährt über den schlanken, mit viel Motorrad-Technik angereicherten Sportflitzer bis hin zur luxuriös ausgestatteten Komfortsänfte. Für die weitere Individualisierung offerieren die Hersteller umfangreiches Zubehör.
 
Mit Autobillett Roller fahren! 
Wichtig: Wer den Autoführerschein hat, darf – ohne weitere Prüfung – nach Absolvieren einer achtstündigen praktischen Grundschulung (in der Regel 2x4 Stunden) sowohl 50er als auch 125er Roller- und Motorräder fahren! www.motorradausweis.ch
 
Nach oben kaum Grenzen gesetzt
Roller mit mehr als 125 cm3 Hubraum, für die der Führerschein für grosse Motorräder der Kate-gorien A beschränkt oder A unbeschränkt verlangt wird, gibt es einerseits als günstige 250er-Einzylinder oder als sportlich-elegante, potente Zweizylinder mit 500 bis 650 cm3. Automatikgetriebe und Katalysator sind auch in dieser Klasse Standard. In der Oberklasse wird Luxus pur geboten: Die Palette reicht vom Staufach für zwei Integralhelme, per Knopfdruck automatisch aus- und einfahrendem Zentralständer, höhenverstellbarer Frontscheibe, elektrisch einklappbaren Rückspiegeln bis zum Anschluss für Rasierapparat, Handy und Laptop.
 
Ob Autobahn, Stadtverkehr, kurvige Pass- oder Landstrasse: Die hubraumstarken Toproller bieten auf jeder Strecke viel Fahrspass und sind dank überdurchschnittlichem Komfort und guten Fahrleistungen langstreckentauglich.
 
Sicherheit gross geschrieben!
Allen Kategorien gemeinsam sind grosse Fortschritte bezüglich Sicherheit: Kräftige und leicht zu bedienende Scheibenbremsen sind heute selbstverständlich, in der Oberklasse und bei einigen 125er Modellen auch ABS. Reifenhersteller haben speziell für Roller geeignete Mischungen und Karkassen entwickelt, die stark auf den Erfahrungen aus dem Motorradsektor beruhen und den gestiegenen Anforderungen in Sachen Grip, Brems- und Nässeverhalten Rechnung tragen.
 
Ähnliches gilt für die Fahrwerke unter den attraktiv gestylten Verkleidungen. Obwohl je nach Hersteller und Kategorie verschiedene Techniken eingesetzt werden (Aluträger- oder Stahlrohr-Chassis, Blechpressprofile), sind Stabilität und Federungsverhalten drastisch verbessert worden. Die wiederum aus dem Motorradsektor entlehnten, grosszügig dimensionierten Teleskopgabeln und Zentralfederbeine federn und dämpfen erstklassig und kommen auch mit Schlaglochstrecken und Feldwegen klar.