MEDIENMITTEILUNGEN MOTOSUISSE / SFMR

 

Mitteilungen zum Schweizer Motorrad- und Rollermarkt, Tipps und Informationen für Motorradfahrer

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Schweizerische Fachstelle für Motorrad und Roller SFMR / Medienstelle motosuisse

Gibelinstrasse 25 • 4500 Solothurn • Telefon 032 621 70 51 • info@fachstelle-motorrad.ch 

 


motosuisse-Präsident Roland Müntener (1959 – 2021)

DER KÄMPFER HINTER DEN KULISSEN

(SFMR) Nach langer, geduldig ertragener Krankheit verschied am 9. Januar dieses Jahres Roland Müntener (61), seit 2006 im Vorstand und seit 2008 Präsident des Schweizer Motorrad- und Roller-Importeursverbands motosuisse. Mit ihm verliert der Verband einen unermüdlichen Kämpfer, einen sachkundigen und erfahrenen Kenner der Zweiradbranche und einen stets hilfsbereiten und für jede Unterstützung dankbaren Kollegen.

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motosuisse-Präsident Roland Müntener (1959 – 2021)

DER KÄMPFER HINTER DEN KULISSEN

(SFMR) Nach langer, geduldig ertragener Krankheit verschied am 9. Januar dieses Jahres Roland Müntener (61), seit 2006 im Vorstand und seit 2008 Präsident des Schweizer Motorrad- und Roller-Importeursverbands motosuisse. Mit ihm verliert der Verband einen unermüdlichen Kämpfer, einen sachkundigen und erfahrenen Kenner der Zweiradbranche und einen stets hilfsbereiten und für jede Unterstützung dankbaren Kollegen.

 

Der viel zu früh verstorbene Roland Müntener, der in jüngeren Jahren bei einigen der wichtigsten Schweizer Motorradimporteure gearbeitet hatte, war in seiner politischen Funktion zentral daran beteiligt, dass die Schweiz technische Regelungen von der EU übernahm und sein diesbezügliches Sonderzügli beendete. Auch bei der auf 2021 eingeführten «125er ab 16 Jahren»-Führerscheinänderung war er noch an vorderster Front mit dabei.

 

 

Mit Roland Müntener verliert der Verband motosuisse nicht nur seinen langjährigen Präsidenten, sondern auch einen unermüdlichen Kämpfer für politische und verkehrspolitische Anliegen, einen äussserst sachkundigen und erfahrenen Kenner der Zweiradbranche und deren Umfeld sowie an erster Stelle einen stets hilfsbereiten und für jede Unterstützung dankbaren Kollegen. Die Mitglieder und Vertreter der dem Verband motosuisse angeschlossenen Marken und Firmen sprechen Roland Münteners Frau Gabriella, Tochter Ramona und der gesamten Familie ihr tiefstes Beileid und ihre Anteilnahme aus.

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12.1.2021: Motorradmarkt Schweiz 2020 – Rekordzahlen

LIEBER HELM STATT MASKE

(SFMR) Noch nie wurden in der Schweiz so viele Motorräder gekauft wie 2020. 29’450 Motorräder aller Hubraumklassen wurden neu eingelöst. 21,6 % Zuwachs bedeuten einen neuen Rekord. Auch der Roller-Absatz florierte: 18‘129 Neuverkäufe entsprechen einem Zuwachs des Marktvolumens um 11,2 %.

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Motorradmarkt Schweiz 2020 – Rekordzahlen

LIEBER HELM STATT MASKE

(SFMR) Noch nie wurden in der Schweiz so viele Motorräder gekauft wie 2020. 29’450 Motorräder aller Hubraumklassen wurden neu eingelöst. 21,6 % Zuwachs bedeuten einen neuen Rekord. Auch der Roller-Absatz florierte: 18‘129 Neuverkäufe entsprechen einem Zuwachs des Marktvolumens um 11,2 %.

 

Im siebenwöchigen Corona-Lockdown im März und April 2020 – den beiden wichtigsten Verkaufsmonaten – hatte die Branche Schlimmstes befürchtet. Doch sofort nach der Wiederöffnung der Verkaufslokale setzte ein Run auf alles, was zwei Räder und einen Motor besitzt, ein. Ende Juni waren die Verluste wegen des Lockdowns wettgemacht, und im Oktober wurde die Rekordmarke von 2015 (27'306 verkaufte Motorräder) übertroffen. 29’450 neu in Verkehr gesetzte Motorräder bedeuteten am Ende des Jahres einen neuen Allzeitrekord.

 

 

Auch Rollerverkäufe deutlich im Plus

Nicht nur der Motorrad-, sondern auch der Roller-Verkauf verlief erfreulich: 18‘129 Neuverkäufe steigerten das Marktvolumen um 11,2 %. Der Gesamtmarkt (Motorräder und Roller) betrug 49‘783 Einheiten – plus 17,3 %! Der absolute Rekord für den Gesamtmarkt aus dem Jahr 2000, als zwar «nur» rund 20'000 Motorräder, aber mehr als 30'000 Roller verkauft wurden, wurde nur um wenige hundert Einheiten verfehlt.

 

Ende des Direkteinstiegs

Für den Zweiradboom sind zwei Hauptgründe verantwortlich. Zum einen der auf Ende 2020 gestrichene Direkteinstieg zu den grossen Motorrädern. 2020 war das letzte Jahr, in dem bei uns mehr als 25-Jährige direkt auf ein grosses, in der Leistung unbeschränktes Motorrad steigen durften. Viele haben diese letzte Gelegenheit genutzt, den «A unbeschränkt»-Lernfahrausweis bestellt und sich ein grosses Motorrad zugelegt.

 

Privatverkehr statt ÖV

Andererseits spielte der Corona-bedingte Trend “weg vom ÖV“ hin zum Privatverkehr eine wichtige Rolle. Attraktivität und Akzeptanz von Motorrad und Roller stiegen angesichts der schwierigen Gesundheits- und Wirtschaftslage deutlich an. Oder etwas salopp ausgedrückt: «Lieber einen Helm auf dem Kopf statt eine Maske im Gesicht».

 

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11.11.2020: Neuzulassungen Motorrad und Roller – Januar bis Oktober 2020

NEUER ALLZEIT-REKORD

(SFMR) Herr und Frau Schweizer haben noch nie so viele Motorräder gekauft wie 2020: Von Januar bis Oktober wurden 27’978 Motorräder neu eingelöst, das sind 4669 Einheiten oder beeindruckende 20,0 % mehr als in der Vorjahresperiode (23’309). Damit wurde der Rekordwert des bisherigen Rekordjahres 2015 (27'306 verkaufte Töff) bereits zwei Monate vor Jahresende übertroffen.

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11.11.2020: Neuzulassungen Motorrad und Roller – Januar bis Oktober 2020

NEUER ALLZEIT-REKORD

(SFMR) Herr und Frau Schweizer haben noch nie so viele Motorräder gekauft wie 2020: Von Januar bis Oktober wurden 27’978 Motorräder neu eingelöst, das sind 4669 Einheiten oder beeindruckende 20,0 % mehr als in der Vorjahresperiode (23’309). Damit wurde der Rekordwert des bisherigen Rekordjahres 2015 (27'306 verkaufte Töff) bereits zwei Monate vor Jahresende übertroffen.

 

 

Im siebenwöchigen Corona-Lockdown im März und April - den beiden wichtigsten Verkaufsmonaten – hatte die Motorradbranche Schlimmes befürchtet. Doch nach der Öffnung der Verkaufslokale setzte ein von niemandem in diesem Ausmass erwarteter Run auf alles, was einen Motor und zwei Räder besitzt, ein. Bereits Ende Juni war der Verkaufsrückgang wegen des Lockdowns wettgemacht. Nach den ersten zehn Monaten dieses Jahres beträgt das Zulassungsplus bei den Motorrädern 20,0 %, total wurden von Januar bis Oktober 27‘978 Motorräder aller Hubraum- und Leistungsklassen neu in Verkehr gesetzt – so viele wie noch nie zuvor.

 

Wird 2020 auch ein Rekordjahr für den Gesamtmarkt?

Auch der Roller-Verkauf läuft rasant: 16‘987 Neuverkäufe entsprechen einem Zuwachs des Marktvolumens um 11,1 %. Der Gesamtmarkt an verkauften Motorrädern und Rollern (aktuell 46‘009 Einheiten) liegt entsprechend mit 16,6 % ebenso deutlich im Plus. Absolutes Rekordjahr für den Gesamtmarkt war wegen des damaligen Roller-Booms das Jahr 2000 mit 50‘211 Einheiten, davon gingen mehr als 30 000 an die praktischen Stadt- und Agglomerationsflitzer. Wenn die November- und Dezember-Verkäufe 2020 weiterhin so gut verlaufen, liegt das Überschreiten der 50‘000er-Barriere und damit ein Rekord bei den Gesamtverkäufen im Bereich des Möglichen.

 

Wegfallender Direkteinstieg ab 25 Jahren: Auswirkungen auf 2021

Einer der wichtigsten Gründe bei der Analyse für den Motorradboom ist der ab 2021 wegfallende Direkteinstieg zu den grossen Motorädern. 2020 ist das letzte Jahr, in dem in der Schweiz mehr als 25-Jährige direkt auf ein grosses, in der Leistung unbeschränktes Motorrad steigen dürfen. Danach müssen alle ungeachtet des Alters zuerst zwei Jahre auf einem auf 35 kW (48 PS) beschränkten Motorrad absolvieren. Also haben viele 2020 noch den „grossen Schein“ gemacht und sich ein entsprechendes Mo- torrad der unbeschränkten Kategorie A zugelegt.

Die Gesetzesänderung dürfte bis weit in die Saison 2021 positive Auswirkungen auf den Verkaufsmarkt zeigen. Denn wer bis 31. Dezember 2020 noch den Lernfahrausweis für die unbeschränkte Kategorie A bestellt, kann von der alten Regelung profitieren. Der Kauf des neuen Motorrads kann also auch erst 2021 erfolgen.

 

Weg vom ÖV – ab aufs motorisierte Zweirad

Auch der Corona-bedingte Trend weg von den Öffentlichen Verkehrsmitteln hin zum Privatverkehr spielt eine gewichtige Rolle beim Verkaufsboom. Motto: Lieber einen Helm auf dem Kopf statt eine Maske im Gesicht. Breite Teile der Bevölkerung betrachten und akzeptieren das motorisierte Zweirad deshalb wieder verstärkt nicht nur als Hobby-Fahrzeug, sondern auch als attraktives, kosten- sowie unterhaltsgünstiges Nutzfahrzeug und Transportmittel. Die Akzeptanz des Motorrads, oder eines günstigen Rollers, ist also auch angesichts der schwierigen Gesundheits- und Wirtschaftslage deutlich gestiegen.

 

Mehr Zeit und mehr Mittel

Eine weitere Triebfeder für den markanten Zuwachs war und ist teilweise wieder die Lockdown- bzw. Semi-Lockdown-Kurzarbeit für Hunderttausende von Arbeitnehmerin- nen und Arbeitnehmern sowie die gestrichenen Auslands-Sommerferien. Herr und Frau Schweizer hatten ihr Feriengeld noch nicht ausgegeben und auch mehr Zeit für ihre Leidenschaft Motorradfahren zur Verfügung. Gemäss den Fachhändlern wurde in der Saison 2020 deutlich mehr gefahren als in den Vorjahren. Dementsprechend gut ausgelastet waren die Werkstätten.

 

 

 

 

 

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5.11.2020: Neues Tool – der Weg zum Motorrad- und Roller-Führerschein ab 1. Januar 2021

WWW.MOTORRADAUSWEIS.CH – ALLES ZUM «TÖFF-BILLET»

(SFMR) Ab 1. Januar 2021 wird in Sachen Motorrad- und Roller-Führerschein (fast) nichts mehr so sein, wie es bisher war. 16-Jährige werden bereits auf maximal 15 PS starke 125er klettern dürfen, während der Direkteinstieg ab 25 Jahren in die leistungsunbeschränkte Kategorie A nicht mehr möglich sein wird. Einen detaillierten Überblick, eine ab 2021 geltende Wegleitung zu den verschiedenen Zweirad-Führerscheinen und diverse Zusatzinformationen bietet das vom Branchenverband motosuisse neu aufgebaute, zweisprachige Webtool www.motorradausweis.ch.

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Neues Webtool: Der Weg zum Motorrad- und Roller-Führerschein ab 1. Januar 2021

WWW.MOTORRADAUSWEIS.CH – ALLES ZUM «TÖFF-BILLET»

(SFMR) Ab 1. Januar 2021 wird in Sachen Motorrad- und Roller-Führerschein (fast) nichts mehr so sein, wie es bisher war. 16-Jährige werden bereits auf maximal 15 PS starke 125er klettern dürfen, während der Direkteinstieg ab 25 Jahren in die leistungsunbeschränkte Kategorie A nicht mehr möglich sein wird. Ein detaillierten Überblick, eine ab 2021 geltende Wegleitung zu den verschiedenen Zweirad-Führerscheinen und diverse Zusatzinformationen bietet das vom Branchenverband motosuisse neu aufgebaute, zweisprachige Webtool www.motorradausweis.ch.

 

Wussten Sie, dass ab 1. Januar 2021 Jugendliche bereits im Alter von 15 Jahren den Führerschein der sogenannten «Unterkategorie A1 Kleinmotorrad» bis maximal 45 km/h erwerben können? Dass diese Jugendlichen dafür die gleiche Theorieprüfung wie für eine «Grosse» machen müssen und mit 16 Jahren dann prüfungsfrei auf eine 15 PS-125er steigen dürfen? Dass anderseits komplette Neueinsteiger insgesamt drei praktische Fahrprüfungen ablegen müssen, bis sie endlich als mindestens 20-Jährige auf ein leistungsunbeschränktes Motorrad der Kategorie A klettern dürfen? Oder dass der praktische Grundkurs ab kommenden Jahr 12 Stunden dauern wird, aber dafür unbeschränkt für sämtliche später angestrebten Führerschein-Kategorien gilt?

 

 

Klar strukturierte Wegleitung

Das vom Schweizer Importeursverband motosuisse aufgebaute, neue Führerschein-Tool motorradausweis.ch beantwortet alle Fragen detalliert und dient als klar strukturierte und gratis zur Verfügung gestellte Wegleitung zum angepeilten Führerschein. Einfach Alter und bereits vorhandene Führerschein-Kategorien anklicken, dann wird ersichtlich, was für die angestrebte Führerschein-Kategorie zu tun ist.

 

Mit Fragen-und-Antwort-Sektion ...

Dem neuen Führerschein-Wegleitungstool beigefügt sind eine ausführliche Fragen-und-Antwort-Sektion sowie Erklärungen zu Sehtest, Nothelferkurs, Theorieprüfung, Verkehrskunde, praktischem Grundkurs und praktischer Fahrprüfung.

 

... und komplettem Motorrad- und Rollerangebot in der Schweiz

Dazu gibt es als sinnvolle Ergänzung für Neueinsteiger und auch für erfahrenere Fahrerinnen und Fahrer eine Übersicht über das komplette Motorrad- und Roller-Angebot der Schweiz, inklusive einer Suchfunktion nach Marken, nach Ausweis-, Fahrzeug- und Hubraumkategorie sowie sogar nach der Sitzhöhe (niedrig/mittel/hoch).

 

 

 

 

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4.11.2020: Direkteinstieg ab 25 Jahren in die Kat. A nur noch bis 31. Dezember 2020

DIREKTEINSTIEG – JETZT ODER NIE !

(SFMR) Am 31. Dezember 2020 ist endgültig Schluss: Wer bis dann seinen Lernfahrausweis für den "Direkteinstieg" in die grosse Klasse ab 25 Jahren noch nicht bestellt hat, muss danach zuerst zwei Jahre mit einem 35 kW-Töff vorlieb nehmen. – Also sofort ab aufs Strassenverkehrsamt, wer das grosse „Billet“ noch nicht hat!

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4.11.2020: Direkteinstieg ab 25 Jahren in die Kat. A nur noch bis 31. Dezember 2020

DIREKTEINSTIEG NUR NOCH BIS 31. DEZ. 2020 !

(SFMR) Am 31. Dezember 2020 ist endgültig Schluss: Wer bis dann seinen Lernfahrausweis für den Direkteinstieg in die grosse Klasse ab 25 Jahren noch nicht bestellt hat, muss danach zuerst zwei Jahre mit einem 35 kW-Töff vorlieb nehmen und dann erneut eine Prüfung für die unbeschränkte Kategorie A ablegen. Das braucht Zeit und geht ins Geld. Also los, sofort ab aufs nächste Strassenverkehrsamt, wer den Führerschein der Kategorie A unbeschränkt noch nicht hat!

 

Wer mindestens 25 Jahre alt ist, kann nur noch bis am 31. Dezember 2020 vom sogenannten Direkteinstieg in die grosse, unlimitierte Motorradkategorie A profitieren. Das Einreichen des Gesuchs für den Führerausweis Kategorie A genügt. Die praktische Ausbildung und die Führerprüfung können auch im kommenden Jahr 2021 absolviert werden.

 

Ab 1. Januar 2021 wird alles anders

Ab 1. Januar 2021 ist dann der Direkteinstieg grundsätzlich unmöglich. Die bisherige Regelung, dass, wer 25 Jahre und älter ist, direkt mit der Ausbildung für die grossen, in Leistung und Gewicht unbeschränkten Motorräder der Kategorie A beginnen kann, wird ersatzlos gestrichen. Ab 1. Januar 2021 müssen alle – egal, ob 18, 25 oder mehr Jahre alt – zuerst mindestens zwei Jahre ein Motorrad mit maximal 35 kW (48 PS) Leistung fahren. Ausnahmen gibt es nur für Personen, die in der Branche tätig sind, also vor allem Motorradmechanikerinnen und Motorradmechaniker. Beim späteren Aufstieg in die höchste Kategorie muss erneut eine praktische Fahrprüfung abgelegt werden. Die praktische Grundschulung muss hingegen nicht erneut absolviert werden. Sie gilt für alle Kategorien (A1, A beschränkt, A) und dauert zwölf Stunden.

 

Lernfahrausweis bis 31. Dezember 2020 bestellen!

Wer die Gnadenfrist von wenigen Wochen noch nutzen will, muss sich also sputen. Noch einmal: Es reicht, das Gesuch für den Führerausweis der Kategorie A (unbeschränkt) bis am Donnerstag, 31. Dezember 2020, beim Strassenverkehrsamt einzureichen – sofern man bis zu diesem Zeitpunkt 25 Jahre oder älter ist.  Weitere Informationen und einen grossen Fragen-und-Antwort-Katalog zum Thema Direkteinstieg hat der Branchenverband motosuisse in eine eigens kreierte Website www.motosuisse-2020.ch eingebunden.

 

 

 

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15.10.2020: Prüfungsfreie Umstiegsmöglichkeit «A beschränkt» (35 kW) in die unlimitierte Kategorie «A» wegen Corona verlängert

35 kW: PRAKTISCHE PRÜFUNG NEU BIS 30. JUNI 2021 MÖGLICH

(SFMR) Good News: Der prüfungsfreie Umstieg von der Kategorie A «beschränkt» in die unlimitierte Kategorie A ist wegen der Corona-Auswirkungen nun auch möglich, wenn die praktische «A beschränkt»-Prüfung nicht wie vorgesehen bis zum 31. Dezember 2020, sondern neu bis zum 30. Juni 2021 ablegt wird.

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Prüfungsfreie Umstiegsmöglichkeit «A beschränkt» (35 kW) in die unlimitierte Kategorie «A» wegen Corona verlängert

35 kW-PRÜFUNG NEU BIS 30. JUNI 2021 MÖGLICH

(SFMR) Good News: Der prüfungsfreie Umstieg von der Kategorie A «beschränkt» in die unlimitierte Kategorie A ist wegen der Corona-Auswirkungen nun auch möglich, wenn die praktische «A beschränkt»-Prüfung nicht wie vorgesehen bis zum 31. Dezember 2020, sondern neu bis zum 30. Juni 2021 ablegt wird.

 

Ab 1. Januar 2021 ist gemäss Bundesratsbeschluss kein prüfungsfreier Aufstieg in eine höhere Motorradkategorie mehr möglich. Konkret: Nur Personen, die den Fu?hrerausweis der Kategorie A «beschränkt auf 35 kW» vor dem 1. Januar 2021 erwerben, können die Leistungsbeschränkung nach zwei Jahren klagloser Fahrpraxis prüfungsfrei aufheben lassen.

 

Zu wenig Schulungs- und Prüfungstermine

Die Coronavirus-Pandemie hat jedoch zu längeren Schliessungen kantonaler Behörden und Ausbildungszentren geführt. ln dieser Zeit konnten keine praktischen Grundschulungen für Motorrad-Fahrschüler und auch keine praktischen Führerprüfungen durchgeführt werden, obwohl die Nachfrage wegen des boomenden Motorradmarktes drastisch gestiegen ist. Hinzu kommt, dass nun aufgrund der wetterbedingten Gegebenheiten spätestens ab November kaum noch praktische Führerprüfungen abgenommen werden.

 

Keine Möglichkeit zur Prüfung – unverschuldet

Somit steht gemäass Bundesamt für Strassen (ASTRA) der stark erhöhten Nachfrage nach Fahrausbildungen und Prüfungen zum Erwerb des Motorrad-Führerausweises ein reduziertes Ausbildungs- und Prüfungsangebot entgegen. Dies führt teilweise dazu, dass die betroffenen Personen unverschuldet keine Möglichkeit haben, die Motorradkategorie A «beschränkt auf 35 KW» noch bis Ende 2020 zu erwerben und somit noch vom Übergangsrecht zum prüfungsfreien Erwerb der Kategorie A «unbeschränkt» zu profitieren.

 

Sechs Monate Verlängerung

Deshalb hat das ASTRA folgende neue Weisung erlassen: Die Leistungsbeschränkung bei der Kategorie A wird auf Gesuch der Ausweisinhaberin oder des Ausweisinhabers frühestens zwei Jahre nach der Erteilung des Führerausweises aufgehoben, wenn:

a)  sie oder er vor dem 1. Januar 2021 einen Lernfahrausweis der Kategorie A beschränkt auf 35 kW erworben hat;

b)  mit diesem Lernfahrausweis die praktische Führerprüfung bis 30. Juni 2021 bestanden hat; und

c)  in den letzten zwei Jahren vor der Einreichung des Gesuchs um Aufhebung der Leistungsbeschränkung bei der kantonalen Behörde keine Widerhandlung gegen die Bestimmungen des Strassenverkehrsrechts begangen hat, die zu einem Entzug des Führerausweises führt oder geführt hat.

 

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8.9.2020: Neuzulassungen Motorrad und Roller – Januar bis August 2020

MOTORRADBOOM OHNE ENDE

(SFMR) In kaum einem andern Land Europas sind Akzeptanz und Begeisterung für das Motorrad so gross wie in der Schweiz. Im Pandemiejahr 2020 werden sie sogar noch grösser: Von Januar bis August wurden 24’556 Motorräder neu immatrikuliert, das entspricht 3617 Einheiten oder 17,3 % mehr als in der Vorjahresperiode. Der Corona-bedingte Trend weg vom Öffentlichen Verkehrsmittel hin zum Privatverkehr schlägt auf dem Zweiradmarkt voll durch.

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Neuzulassungen Motorrad und Roller – Januar bis August 2020

Motorradboom ohne Ende

(SFMR) In kaum einem andern Land Europas sind Akzeptanz und Begeisterung für das Motorrad so gross wie in der Schweiz. Im Pandemiejahr 2020 werden sie sogar noch grösser: Von Januar bis August wurden 24’556 Motorräder neu immatrikuliert, das entspricht 3617 Einheiten oder 17,3 % mehr als in der Vorjahresperiode. Der Corona-bedingte Trend weg vom Öffentlichen Verkehrsmittel hin zum Privatverkehr schlägt auf dem Zweiradmarkt voll durch.

 

 

Während des Corona-Lockdowns in den beiden wichtigsten Verkaufsmonaten März und April mit markanten Umsatzverlusten fielen die Prognosen über die Zukunft der Motorradbranche düster aus. Doch das Gegenteil trat ein: Ende Mai war der Rückgang wettgemacht, die Resultate der Monate Juni und Juli überflügelten die Vorjahreswerte deutlich. Herr und Frau Schweizer lieben ihre Motorräder, daran konnte auch Corona nichts ändern.

 

Motorräder plus 17,3 %, Roller plus 5 %, Gesamtmarkt plus 12,8 %

Im August fand der Aufwärtstrend seine nahtlose Fortsetzung (2695 gegenüber 1884 Einheiten im August 2019), Nach den ersten beiden Dritteln des Verkaufsjahres 2020 steht ein sattes Gesamtplus von 17,3 % zu Buche. Wären nicht einige wichtige neue 2020er Motorradmodelle wegen des Corona-Produktionsstopps verspätet ausgeliefert worden, hätte das Ergebnis noch besser als die 24’556 Neuimmatrikulationen ausfallen können.

Auch die im urbanen Bereich immer beliebteren Roller legten zu. 13’511 Einheiten gegenüber 12'870 Einheiten in der Vorjahresperiode entsprechen einer Steigerung um 5,0 %. Das Plus beim Gesamtmarkt (Motorräder, Roller, Quads) liegt mit 12,8% (38'934 gegenüber 34'530 Einheiten in der Vorjahresperiode) deutlich im zweistelligen Bereich.

 

Das Motorrad als Hobbyfahrzeug und Transportmittel

Warum dieser Motorradboom? Verstärkt durch den Corona-bedingten Trend zum Individualverkehr betrachten heute immer mehr Menschen das motorisierte Zweirad nicht nur als Hobbyfahrzeug, sondern auch als attraktives, kosten- und unterhaltsgünstiges Transportmittel. Das belegen die überdurchschnittlich stark gestiegenen Verkäufe in der Mittelklasse und bei den Motorrädern mit Allround-Charakter eindrücklich.

Auch der Wegfall des sogenannten Direkteinstiegs auf Ende Jahr ist ein Grund. Nur noch 2020 können über 25-Jährige direkt auf ein in der Leistung unbeschränktes Motorrad klettern. Danach müssen alle ungeachtet ihres Alters zuerst zwei Jahre auf einem auf 35 kW (48 PS) beschränkten Motorrad absolvieren.

 

 

 

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14.8.2020: Direkteinstieg in die Kategorie A nur noch bis Ende 2020

DIREKTEINSTIEG: NOCH 4 MONATE GNADENFRIST

(SFMR) Wer mindestens 25 Jahre alt ist, kann noch bis am 31. Dezember 2020 vom sogenannten Direkteinstieg in die grosse, unlimitierte Motorradklasse profitieren. Das Einreichen des Gesuchs für den Führerausweis Kategorie A genügt. Ausbildung und Prüfung können auch im kommenden Jahr absolviert werden.  

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Direkteinstieg in die Kategorie A nur noch bis Ende 2020

 

DIREKTEINSTIEG: NOCH 4 MONATE GNADENFRIST

 

(SFMR) Wer mindestens 25 Jahre alt ist, kann noch bis am 31. Dezember 2020 vom sogenannten Direkteinstieg in die grosse, unlimitierte Motorradklasse profitieren. Das Einreichen des Gesuchs für den Führerausweis Kategorie A genügt. Ausbildung und Prüfung können auch im kommenden Jahr absolviert werden.  

 

Bisher konnte in der Schweiz, wer 25 Jahre und älter war, direkt mit der Ausbildung für die grossen, in Leistung und Gewicht unbeschränkten Motorräder der Kategorie A beginnen. Doch damit ist bald Schluss: Ab 1. Januar 2021 müssen alle – egal, ob 18, 25 oder mehr Jahre alt – zuerst mindestens zwei Jahre ein Motorrad mit maximal 35 kW (48 PS) Leistung fahren.

 

Lernfahrausweis bis 31. Dezember 2020 bestellen reicht

Wer die Gnadenfrist von vier Monaten für den Direkteinstieg noch nutzen will, muss sich also sputen. Es reicht, das Gesuch für den Fu?hrerausweis der Kategorie A (unbeschra?nkt) bis am Donnerstag, 31. Dezember 2020, einzureichen – sofern man bis zu diesem Zeitpunkt 25 Jahre oder älter ist. Die Kurse und die abschliessende praktische Fahrprüfung müssen nicht bis Ende 2020, sondern können auch im kommenden Jahr absolviert werden.

 

Wie läufts nach dem 1. Januar 2021?

Ab 2021 müssen dann alle zwingend zuerst zwei Jahre lang den Führerausweis der Kategorie A beschränkt (bis 35 kW/48 PS) besitzen. Beim nachfolgenden Aufstieg in die höchste Kategorie muss erneut eine praktische Fahrprüfung abgelegt werden. Die praktische Grundschulung muss hingegen nicht erneut absolviert werden. Sie gilt für alle Kategorien (A1, A beschänkt, A) und dauert zwölf Stunden.

 

Informationen und Details zum Direkteinstieg: www.motosuisse-2020.ch

 

VIDEOS:

 

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7.8.2020: Neuzulassungen Motorrad und Roller – Januar bis Juli 2020

DER MOTORRADBOOM HÄLT AN

(SFMR) Herr und Frau Schweizer lieben Motorräder: 2020 wurden von Januar bis Juli 21’833 Motorräder verkauft, das sind 2778 Einheiten oder 14,6 % mehr als in der Vorjahresperiode. Der Einbruch durch den mehrwöchigen Lockdown ab März bis 11. Mai ist dank hervorragenden Verkäufen in den Monaten Mai, Juni und Juli längst Vergangenheit.  

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Neuzulassungen Motorrad und Roller – Januar bis Juli 2020                   

DER MOTORRADBOOM HÄLT AN

(SFMR) Herr und Frau Schweizer lieben Motorräder: 2020 wurden von Januar bis Juli 21’833 Motorräder verkauft, das sind 2778 Einheiten oder 14,6 % mehr als in der Vorjahresperiode. Der Einbruch durch den mehrwöchigen Lockdown ab März bis 11. Mai ist dank hervorragenden Verkäufen in den Monaten Mai, Juni und Juli längst Vergangenheit.

 

Mitte Juni hatte die Motorradbranche den massiven Verkaufsrückgang wegen des siebenwöchigen Corona-Lockdowns – notabene während den beiden wichtigsten Verkaufsmonaten März und April – erfreulicherweise bereits wieder wettgemacht. Und im vergangenen Monat Juli überstiegen die Zulassungszahlen diejenigen des Vorjahresmonats erneut um gewaltige 53,1 % (4233 gegenüber 2764 Einheiten). Damit beträgt das Zulassungsplus über die ersten sieben Monate stattliche 14,6 %. Total wurden 21‘833 Motorräder aller Hubraum- und Leistungsklassen neu in Verkehr gesetzt.

 

Motorräder plus 14,6 %, Gesamtmarkt plus 9,6 %

Bei den Rollern sind die Zahlen nicht ganz so sensationell, aber dank starker Verkaufsmonate Juni und Juli konnte das Vorjahresergebnis ebenfalls leicht übertroffen werden. 11’360 Einheiten gegenüber 11'265 Einheiten in den ersten sieben Vorjahresmonaten entsprechen einer Steigerung um 0,6 %. Der Gesamtmarkt liegt mit 33'969 Einheiten gegenüber 30'993 Einheiten in der Vorjahresperiode mit plus 9,6 % ebenfalls sehr deutlich im positiven Bereich.

 

2020 ist das letzte Jahr für den Direkteinstieg ab 25 Jahren in die Oberklasse

Einer der wichtigsten Gründe für den Motorradboom ist der ab 2021 wegfallende Direkteinstieg zu den grossen Motorrädern. 2020 ist das letzte Jahr, in dem in der Schweiz mehr als 25-Jährige direkt auf ein grosses, in der Leistung unbeschränktes Motorrad steigen dürfen. Danach müssen alle ungeachtet des Alters zuerst zwei Jahre auf einem auf 35 kW (48 PS) beschränkten Motorrad absolvieren. Aber auch der Corona-bedingte Trend weg von den Öffentlichen Verkehrsmitteln hin zum Privatverkehr spielt eine gewichtige Rolle. Breite Teile der Bevölkerung betrachten und akzeptieren das motorisierte Zweirad verstärkt nicht nur als Hobby-Fahrzeug, sondern auch als attraktives, kosten- sowie unterhaltsgünstiges Nutzfahrzeug und Transportmittel.

 

 

 

 

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29.7.2020: Keine Parkgebühren für Roller und Motorräder in Schweizer Städten!

EIN SCHUSS IN DEN RÜCKEN

(SFMR) Der Schweizer Branchenverband motosuisse betrachtet Parkgebühren für motorisierte Zweiräder in Städten und Agglomerationen als kontraproduktiv. Sie seien lediglich eine neue Geldeinnahmequelle und würden der Verkehrsentflechtung und der Entstopfung der Innenstädte klar zuwiderlaufen.     

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Keine Parkgebühren für Roller und Motorräder in Schweizer Städten!

EIN SCHUSS IN DEN RÜCKEN

(SFMR) Der Schweizer Branchenverband motosuisse betrachtet Parkgebühren für motorisierte Zweiräder in Städten und Agglomerationen als kontraproduktiv. Sie seien lediglich eine neue Geldeinnahmequelle und würden der Verkehrsentflechtung und der Entstopfung der Innenstädte klar zuwiderlaufen.

 

Der Bundesrat erlaubt den Schweizer Städten und Gemeinden gemäss der am 20. Mai getroffenen Änderung der Signalisationsverordnung Art. 48b, ab 2021 Parkgebühren nicht mehr nur für Autos, sondern auch für Motorräder und Roller sowie für E-Bikes und sogar Motorfahrräder zu verlangen. Mehrere grosse Schweizer Städte überlegen sich bereits, eine solche Regelung im Rahmen von neuen Parkplatzkonzepten – mit nummerierten Feldern und Parkuhren für Zweiräder – einzuführen.

 

Kontraproduktive Massnahme

Der Branchenverband motosuisse wehrt sich entschieden gegen solche Massnahmen. Er betrachtet eine Abschreckung mit Parkgebühren als kontraproduktiv, da Roller und Motorräder viel weniger Raum beanspruchen als Autos. Parkgebühren für Zweiräder seien lediglich eine willkommene, neue Geldeinnahmequelle für die Gemeindekassen. Sie würden den Anstrengungen zur Entstopfung der Innenstädte und allgemein zur Verkehrsentflechtung klar zuwiderlaufen.

 

Die Vorteile von Rollern und Motorräder in Stadt und Agglomeration

Der Branchenverband verweist mit Nachdruck auf die unbestreitbaren sowie verkehrs- und umweltpolitisch wertvollen Vorteile von motorisierten Zweirädern im Stadt- und Agglomerationsverkehr:

  minimaler Platzbedarf, sowohl in Fahrt als auch beim Parkieren

  deutlich geringerer Treibstoffverbrauch als ein Automobil

  insbesondere Roller sind ein kosten- und unterhaltsgünstiges Transportmittel für eine breit

   gefächerte Bevölkerungsschicht

  Fahrzeugauslastung mindestens 50 Prozent

  Zweipersonen-Tauglichkeit

  hohe Agilität

  keine „Leerfahrten“ auf der Suche nach freien Parkplätzen

  moderne Technik (Katalysatoren, ABS)

  hoher Schutzfaktor in Corona-Zeiten

 

 

 

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10.7.2020: MOTOSUISSE appelliert im Kampf gegen Lärm-Fahrverbote zur Besonnenheit

FÜR SCHWEIZER TÖFF-DEMOS IST NOCH VIEL ZU FRÜH

(SFMR) Der Schweizer Motorrad- und Roller-Importeursverband motosuisse stellt sich wie die anderen Branchen- und Interessenverbände FMS, SAM und IG Motorrad klar und geschlossen gegen eine von privaten Kreisen geplante Demonstration im August auf dem Gotthardpass. motosuisse befürwortet grundsätzlich den politischen Weg.                  

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08.07.2020: MOTOSUISSE appelliert im Kampf gegen Lärm-Fahrverbote zur Besonnenheit

FÜR SCHWEIZER TÖFF-DEMOS IST NOCH VIEL ZU FRÜH

(SFMR) Nach kürzlich erlassenen Lärmfahrverboten für Motorräder in Österreich und Deutschland sowie einer ähnlich lautenden Initiative von Schweizer Politikern formiert sich unter Motorradfahrenden, Verbänden und Politikern der betroffenen Länder breiter Widerstand. Kritisiert wird vor allem die Ungleichbehandlung der Motorradfahrenden gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern sowie der Umstand, mit diesen Massnahmen gleich eine ganze Personengruppe unter Generalverdacht zu stellen.

 

Der Schweizer Motorrad- und Roller-Importeursverband motosuisse stellt sich jedoch wie die anderen Branchen- und Interessenverbände FMS, SAM und IG Motorrad klar und geschlossen gegen eine von privaten Kreisen geplante Demonstration im August auf dem Gotthardpass. motosuisse befürwortet grundsätzlich den politischen Weg.

 

In der Schweiz gibt es, im Unterschied zu Österreich und Deutschland, aktuell weder Streckensperrungen noch willkürlich festgesetzte Lärmvorschriften für Motorräder. Die Situation ist in keinerlei Hinsicht mit derjenigen in Österreich und Deutschland vergleichbar. Für Kampfmassnahmen besteht deshalb aus Sicht des Schweizer Branchenverbandes motosuisse weder Anlass, Dringlichkeit noch Bedarf. motosuisse distanziert sich unmissverständlich von der von privaten Kreisen geplanten Demonstration im August.

 

 

Keine Notwendigkeit

Sollten Forderungen nach Streckensperrungen oder neuen Lärmvorschriften auftreten, befürwortet motosuisse den demokratischen, politischen Weg. Dies bezieht sich aktuell auf die beiden dieses Jahr von der Aargauer SP-Politikerin Gabriela Suter eingereichten parlamentarischen Initiativen, die ein generelles Fahrverbot von Motorrädern mit einem Standpegel von 95 Dezibel sowie den Einsatz von Lärmradargeräten verlangen.

 

Politischer Weg im Vordergrund

motosuisse distanziert sich grundsätzlich von unüberlegt und kurzfristig angesetzten privaten Initiativen, insbesondere in dieser schwierigen Covid-19-Zeit. motosuisse betrachtet solche Aktionen als kontraproduktiv und ist überzeugt, dass sie dem Ansehen und der hohen Akzeptanz der Schweizer Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer in der Bevölkerung schaden.

 

Politische Möglichkeiten noch lange nicht ausgeschöpft

Erst zu einem Zeitpunkt, wenn sämtliche politische Möglichkeiten ausgeschöpft sind – und bis dahin dauert es noch lange – können Protestmassnahmen in Betracht gezogen werden. Ein entsprechender Grossanlass wie im Mai 2003 (Demonstration gegen „Vision Zero“) bedarf jedoch einer langen Vorlaufzeit und intensiver Zusammenarbeit mit den Behörden.

            

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08.07.2020: Neuzulassungen Motorrad und Roller Januar bis Juni 2020

SENSATIONELLES 1. VERKAUFS-HALBJAHR

(SFMR) Motorräder sind in der Schweiz beliebt und von der Bevölkerung akzeptiert wie selten zuvor: Trotz Corona-Pandemie wurden 2020 im ersten Verkaufs-Halbjahr 7,7 % mehr Motorräder verkauft als in der Vorjahresperiode. Der Einbruch durch den mehrwöchigen Lockdown bis 11. Mai konnte durch sensationelle Mai- und insbesondere Juni-Verkäufe mehr als kompensiert werden.                  

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08.07.2020: Neuzulassungen Motorrad und Roller Januar bis Juni 2020

SENSATIONELLES 1. VERKAUFS-HALBJAHR

(SFMR) Motorräder sind in der Schweiz beliebt und von der Bevölkerung akzeptiert wie selten zuvor: Trotz Corona-Pandemie wurden 2020 im ersten Verkaufs-Halbjahr 7,7 % mehr Motorräder verkauft als in der Vorjahresperiode. Der Einbruch durch den mehrwöchigen Lockdown bis 11. Mai konnte durch sensationelle Mai- und insbesondere Juni-Verkäufe mehr als kompensiert werden.                  

 

17'555 Motorräder, 8’584 Roller und 628 Quads wurden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres in der Schweiz neu in Verkehr gesetzt. Während bei den Rollern das Vorjahresergebnis nicht ganz erreicht werden konnte (minus 6,2 % per 30. Juni), sind Motorräder so gefragt wie noch ganz selten zuvor. Das Plus von 7,7 % übertrifft selbst die kühnsten Erwartungen. Der Gesamtmarkt liegt mit 26'767 Einheiten gegenüber 25'959 Einheiten in der Vorjahresperiode mit 3,1 % ebenfalls deutlich im positiven Bereich. Zur Erinnerung: Noch Ende April hatte das Minus des Gesamtmarktes im Vergleich zur Vorjahresperiode 21,6 % betragen!

 

 

Motorrad: Verkaufsexplosion im Mai und Juni

Da der siebenwöchige Corona-Lockdown in den beiden wichtigsten Verkaufsmonaten März und April den Handel stark beeinträchtigt hatte und die Verkaufszahlen massiv zurückgegangen waren, darf man die explosionsartige Entwicklung ab Lockdown-Ende am 11. Mai als sensationell bezeichnen. Allein bei den Motorrädern wurden im Monat Juni fast doppelt so viele Fahrzeuge abgesetzt wie im Juni 2019.

 

Grosser Nachholbedarf, bessere Verfügbarkeit

Die wichtigsten Gründe für den rasanten Aufwärtstrend bei den motorisierten Zweirädern sind primär ein starker Nachholbedarf sowie die bessere Verfügbarkeit der Fahrzeuge (der globale Lockdown hatte zu weitreichenden Produktions- und Lieferschwierigkeiten geführt). Aber auch der ab 2021 wegfallende Direkteinstieg – 2020 ist das letzte Jahr, in dem in der Schweiz mehr als 25-Jährige direkt auf ein grosses Motorrad steigen dürfen – sowie ein unübersehbarer, Corona-bedingter Trend weg von den Öffentlichen Verkehrsmitteln hin zum Privatverkehr spielen gewichtige Rollen.

 

 

Das Motorrad als willkommenes und geschätztes Transportmittel

Rücksprachen bei den im Branchenverband motosuisse verbundenen Motorrad- und Rollerimporteuren ergeben, dass insbesondere die Mittelklasse (35 kW/48 PS) und allgemein Motorräder mit attraktivem Preis/Leistungsverhältnis hohe Zuwachsraten aufweisen. Das ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass nicht nur Roller, sondern auch Motorräder aktuell von der Bevölkerung nicht mehr ausschliesslich als Hobby-Fahrzeuge eingesetzt, sondern wie in längst vergangenen Zeiten auch als Nutzfahrzeug und Transportmittel verwendet werden.

 

 

 

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08.06.2020: Neuzulassungen Motorrad und Roller im Mai 2020

STARKER AUFWÄRTSTREND NACH ENDE DES LOCKDOWNS

(SFMR) Die Wiedereröffnung der Verkaufslokale der Schweizer Motorrad- und Roller-Fachgeschäfte am 11. Mai hat einen erfreulich kräftigen Anstieg der Verkaufszahlen, die zuvor durch den Lockdown wegen der Corona-Pandemie regelrecht eingebrochen waren, bewirkt. Das Gesamtminus beträgt per Ende Mai nun noch 10,8 %.

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Neuzulassungen Motorrad und Roller im Mai 2020                

STARKER AUFWÄRTSTREND NACH ENDE DES CORONA-LOCKDOWNS

(SFMR) Die Wiedereröffnung der Verkaufslokale der Schweizer Motorrad- und Roller-Fachgeschäfte am 11. Mai hat einen erfreulich kräftigen Anstieg der Verkaufszahlen, die zuvor durch den Lockdown wegen der Corona-Pandemie regelrecht eingebrochen waren, bewirkt. Das Gesamtminus beträgt per Ende Mai nun noch 10,8 %.

 

Das entscheidende Frühjahrsgeschäft im saisonalen Motorrad- und Rollerverkauf wurde durch den Mitte März vom Bundesrat beschlossenen Lockdown massiv beeinträchtigt. Die Monate März und April waren von teilweise dramatischen Verkaufsrückgängen gekennzeichnet. Das Verkaufsminus Ende April des Gesamtmarktes betrug im Vergleich zur Vorjahresperiode 21,6 % oder 12’336 gegenüber 15’736 Motorräder/Roller im Vorjahr.

 

Verkaufsminus von 21,6 % auf 10,8 % gesunken

Nach der Lockerung der Massnahmen und der Wiedereröffnung der Verkaufslokale nach sieben Wochen Pause am 11. Mai stieg der Absatz an Neufahrzeugen wieder stark nach oben. Der Nachholbedarf sowie die bessere Verfügbarkeit der Fahrzeuge führten im Mai zu einem erfreulichen Plus von 19,3 % gegenüber dem Vorjahresmonat (6’575 gegenüber 5’512 Einheiten). Damit konnte das bisherige Gesamtminus von Januar bis Ende Mai 2020 von 21,6 % auf 10,8 % reduziert werden (18’944 gegenüber 21’247 Einheiten 2019).

 

Begehrte Motorräder

Besonders stark angezogen hat der Motorradsektor. Mit 4’215 neu eingelösten Fahrzeugen allein im Monat Mai wurde das Ergebnis des Vorjahresmonats (3’466 Einheiten) um 21,6 % übertroffen. Das Gesamtminus 2020 beträgt nun mit 12'384 Einheiten 2020 gegenüber 13'529 Stück im Jahr 2019 nur noch 8,5 %.

Etwas weniger stark war die Verkaufsteigerung im Rollersegment. Im Mai wurden 2’197 Roller neu eingelöst, 13,9 % mehr als im Mai 2019 mit 1’929 Einheiten. Das Minus von Januar bis Ende Mai beträgt nun mit 6‘069 gegenüber 7‘322 verkauften Rollern noch 17,1 %. Im Vormonat April betrug das Minus noch 21,6 %.

 

Hoffen auf einen anhaltenden Aufwärtstrend

Die im Branchenverband motosuisse verbundenen Motorrad- und Rollerimporteure hoffen nun, dass die erfreuliche Aufwärtstendenz auch in den Monaten Juni und Juli anhalten wird und somit die von der Corona-Pandemie verursachten Einbussen im weiteren Verlauf des Jahres noch weitgehend wettgemacht werden können.

 

 

 

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30.03.2020: Motorrad- und Roller-Fahren in der Corona-Krise

FAHREN JA, ABER MIT ALLERGRÖSSTER VORSICHT !

(SFMR) Als Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sind gegen Covid-19-Ansteckung sichere Roller, Motorräder und Motorfahrräder beim Personentransport aktuell sehr gefragt. Auch private Ausfahrten sind nicht explizit verboten. Aber bitte nur mit der allergrössten Vorsicht, appelliert der Branchenverband motosuisse eindringlich an das Schweizer Zweiradvolk.

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Roller- und Motorradfahren in der Corona-Krise

FAHREN JA, ABER MIT ALLERGRÖSSTER VORSICHT!

(SFMR) Als Alternative zu den öffentlichen Verkehrsmitteln sind gegen Covid-19-Ansteckung sichere Roller, Motorräder und Motorfahrräder beim Personentransport aktuell sehr gefragt. Auch private Ausfahrten sind nicht explizit verboten. Aber bitte nur mit der allergrössten Vorsicht, appelliert der Branchenverband motosuisse eindringlich an das Schweizer Zweiradvolk.

 

Roller, Motorräder und Motorfahrräder stellen insbesondere im urbanen Bereich eine unverzichtbare Form der Mobilität für grosse Teile der Bevölkerung dar. Deshalb sind wegen der Massnahmen gegen die Ausbreitung des Corona-Virus lediglich die Verkaufslokalitäten der 700 Betriebe der Roller- und Motorradbranche geschlossen, nicht aber die Werkstätten und Reparatur-Abteilungen. So bleibt die Mobilität der Bevölkerung sichergestellt. Durch die Offenhaltung der Werkstätten werden die Betriebe wirtschaftlich entlastet, auch wenn 2020 das enorm wichtige Frühlings-Verkaufsgeschäft grösstenteils ausfällt.

 

Willkommene und sinnvolle Alternative zum ÖV

Roland Müntener, Präsident des Importeursverband motosuisse, erklärt: «Viele Schweizerinnen und Schweizer verzichten heute aus Angst, mit dem Corona-Virus angesteckt zu werden oder aus Rücksicht, andere mit dem Virus anzustecken, auf die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Sie sind aber aus beruflichen Gründen auf Mobilität angewiesen und weichen auf Motorräder und Roller aus.»

 

Private Ausfahrten erlaubt, aber unter strikter Einhaltung aller Massnahmen!

Darf das Motorrad und Roller aktuell auch für private Ausfahrten genutzt werden? Roland Müntener bejaht: «Warum nicht dem herrschenden Lager-Koller wenigstens für kurze Zeit per motorisiertem Zweirad entfliehen? Da in der Schweiz kein totaler Lock-down besteht, steht einer privaten Ausfahrt rechtlich nichts im Weg. Wir plädieren aber selbstverständlich für penibelste Einhaltung aller vom Bundesrat empfohlenen Hygiene-Massnahmen! Auch empfehlen wir, auf längere Ausfahrten allein oder gar in der Gruppe grundsätzlich zu verzichten. Und wir bitten alle Motorrad- und Rollerfahrer, genauso wie übrigens auch alle Fahrrad- und E-Fahrrad-Lenker, mit allergrösstem Nachdruck darum, mit noch mehr Vorsicht als sonst hinter dem Lenker zu sitzen und äusserst kontrolliert und vorausschauend unterwegs zu sein. Das im Moment extrem geforderte Gesundheitswesen darf nicht unnötigerweise beansprucht werden!»

 

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17.03.2020: Corona-VirusSchweizer «Lockdown»

MOTORRAD- UND ROLLER-WERKSTÄTTEN BLEIBEN OFFEN !

(SFMR) Der vom Bundesrat am Montag, den 16. März, beschlossene  «Lockdown» für die gesamte Schweiz wegen der Ausbreitung des Corona-Virus beinhaltet die sofortige Schliessung von rund 700 Verkaufslokalitäten der Roller- und Motorradbranche. Die Reparatur-Abteilungen bleiben jedoch offen, damit die Mobilität der Bevölkerung sichergestellt werden kann!

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17.03.2020: Corona-VirusSchweizer «Lockdown»

Motorrad- und Roller-Werkstätten bleiben offen!

(SFMR) Der vom Bundesrat am Montag, den 16. März, beschlossene  «Lockdown» für die gesamte Schweiz wegen der Ausbreitung des Corona-Virus beinhaltet die sofortige Schliessung von rund 700 Verkaufslokalitäten der Roller- und Motorradbranche. Die Reparatur-Abteilungen bleiben jedoch offen, damit die Mobilität der Bevölkerung sichergestellt werden kann!

 

Unverzichtbarer Beitrag zur Mobilität der Bevölkerung

Roland Müntener, Präsident des Importeursverband motosuisse, sagt unmissverständlich: «Viele Schweizerinnen und Schweizer verzichten heute aus Angst, mit dem Corona-Virus angesteckt zu werden oder aus Rücksicht, andere mit dem Virus anzustecken, auf die Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Sie weichen auf private Alternativen aus. Insbesondere im urbanen Bereich kommt dabei dem motorisierten Zweirad eine enorme Bedeutung zu. Der Branchenverband motosuisse weist deshalb nachdrücklich darauf hin, wie wichtig es ist, dass sich die 700'000 in der Schweiz eingelösten motorisierten Zweiradfahrzeuge technisch in einwandfreiem Zustand befinden. Deshalb muss bei nötigen Reparaturen auch aus Sicherheitsgründen umgehend und ungehindert eine Werkstatt aufgesucht werden können. Wir sind froh, dass der Bundesrat in der am 16. März in Kraft gesetzten Verordnung die Werkstätten de Privatverkehrs vom Verbot ausgenomnmen hat.»

 

Reparieren ja, Verkaufen nein

Anders sieht es bei den Verkaufsaktivitäten aus. Als «öffentlich zugängliche Einrichtungen» müssen sie gemäss Verordnung für das Publikum geschlossen sein. motosuisse-Verbandspräsident Roland Müntener rät der Branche: «Fachhandelsgeschäfte sind mit den Werkstätten räumlich oft so eng verbunden, dass sie nicht geschlossen werden können. Dennoch raten wir von Verbandsseite her von Verkaufsaktivitäten ab, zumal die Strafandrohung mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder hohen Geldstrafen drakonisch sind.»

 

(Nachtrag vom 18. März 2020)

"Ausserordentliche Lage": Werkstätten dürfen geöffnet bleiben !

Der Bundesrat hat am 16. März 2020 die ausserordentliche Lage im Kampf gegen den Coronavirus erklärt. Dabei müssen viele Geschäfte schliessen. Werkstätten dürfen hingegen weiterhin geöffnet bleiben. Dabei müssen die hygienischen Vorschriften und das Einhalten des Minimalabstandes gewährleistet sein. Der Verkaufsteil im Geschäft muss jedoch geschlossen bleiben. Dies Massnahmen gelten vorerst bis zum 19. April 2020.

Aktuelle Verordnung des Bundesrats (16. März 2020) zum Download

 

Empfehlungen von motosuisse und Händlerverband 2Rad:

o  Hausmessen und Frühlingsausstellungen vorerst bis Ende April absagen und auf der Homepage und Social Media-Kanäle kommunizieren. Der Bundesrat empfiehlt, Menschenansammlungen zu meiden. Nehmen Sie Ihre Verantwortung gegenüber Ihren Kunden und Ihren Mitarbeitenden wahr. Allenfalls gibt es zu einem späteren Zeitpunkt die Möglichkeit, den Anlass nachzuholen.

o  Wenn die Werkstatt separat erreichbar ist, Türe zur Verkaufslokalität schliessen.

o  Minimalabstand von 2 Metern zum Kunden einhalten. Schreiben Sie dies bei der Werkstatt an. Machen Sie Markierungen am Boden. Der Minimalabstand gilt auch für die Arbeitsplätze in der Werkstatt.

o  Zwingend die Hygienevorschriften des BAG einhalten. Plakat zum Ausdrucken

o  Prüfen Sie Angebote wie Abhol- und Bringservice, Kundenbedienung auf telefonische Anmeldung, usw.

Information der Kunden im Eingangsbereich via Plakat: Abstand halten, Händeschütteln unterlassen

o  Desinfektionsmittel bereitstellen

o  Handgriffe an den Fahrzeugen desinfizieren

o  Barzahlung nach Möglichkeit vermeiden

o  Lassen Sie nur immer einen Kunde/eine Kundin in die Werkstatt.

o  Die Fahrzeugannahme und -rückgabe muss auf Distanz erfolgen. Besprechen Sie die Reparatur vorgängig am Telefon.

o  Ersatzteile und vorgeschriebene Sicherheitsausrüstung können gemäss unserer Beurteilung im Rahmen des Werkstattauftrags über die Werkstatt verkauft werden.

o  Das gleiche gilt gemäss unserer Beurteilung für den Verkauf von Reifen und Kleinmaterial über die Werkstatt für die Reparatur zu Hause durch den Kunden.

o  Der Verkauf per se ist nicht untersagt. Dieser funktioniert jedoch nur online oder per Telefon. Was die Auslieferung der Waren betrifft, so können diese vorbei gebracht oder abgeholt werden. Für die Abholung muss eine klar ersichtliche Abholmöglichkeit eingerichtet werden.

o  Der Verkauf in den Geschäftsräumen ist unzulässig!

 

Probefahrten ohne Kontakt sind erlaubt !

Das Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) erlaubt Probefahrten mit Neu- und Demofahrzeugen, sofern diese ohne Kontakt zwischen Kunde und Betreuungspersonal vonstatten gehen und sämtliche vom Bundesamt für Ge-sundheit (BAG) vorgegebenen Hygienemassnahmen befolgt werden.

 

Die Schweizerische Fachstelle für Motorrad und Roller (SFMR) hat beim SECO folgende Frage platziert: Sind Neufahrzeugs- und Occasions-Probefahrten für die Kunden der Fachbetriebe der Schweizer Motorrad- und Rollerbranche unter Einhaltung sämtli- cher Hygiene- und Social-Distancing-Massnahmen erlaubt? Das Seco antwortete wie folgt: "Nach Rücksprache mit dem Bundesamt für Gesundheit können wir Ihnen bestätigen, dass solche Probefahrten aus unserer Sicht zulässig sind. Hingegen müssen die Verkaufsstellen berücksichtigen, dass ein Verkauf zwar nicht ausgeschlossen ist, dass die öffentlich zugänglichen Verkaufsflächen (Showrooms) aber weiterhin zwingend geschlossen bleiben müssen. Nur die Reparaturwerkstätten dürfen offen bleiben."

 

Konkret heisst das: Händler dürfen Kundinnen und Kunden auch Probefahrten mit Fahrzeugen anbieten. Die Showrooms bleiben zwar nach wie vor geschlossen, aber sowohl der Online-Verkauf als auch die Ablieferung von Fahrzeugen unter Einhaltung der geltenden Hygienemassnahmen sind trotz «ausserordentlicher Lage» gestattet. Online-Verkauf, Ablieferung oder Probefahrt müssen aber absolut kontaktlos und unter Einhaltung der geltenden Hygiene- und Abstandsvorschriften stattfinden.

 

Der Kunde/die Kundin meldet sich also per Telefon, E-Mail oder Facebook an. Der Händler stellt ein desinfiziertes Fahrzeug zu einem exakten Zeitpunkt in einem gesonderten Raum bereit. Der Kunde/die Kundin holt das Fahrzeug ohne Kontakt zum Händler ab und bringt es auch so wieder zurück. Schlüsselbox-Systeme sind natürlich von grossem Vorteil. Auch die Desinfizierung von Lenker, Displays, Haltegriffen, Bedienknöpfen, Sattel, Tankdeckel und weiteren Bedienungselementen vor und nach der Probefahrt muss für jeden Händler absolut oberste Pflicht sein.

 

Einlösungen und Handänderungen finden aktuell grundsätzlich über den Postweg statt.

 

Kurzarbeit

Beantragen beim Amt für Wirtschaft des Kantons. Hier das Factsheet zur Kurzarbeit.

 

Liquiditäts-Engpässe

Für viele Zweiradbetriebe wird die Aufrechterhaltung der Liquidität die grösste Herausforderung werden. Wir empfehlen:

o  Gespräch mit dem Importeur/Lieferant über Verlängerung von Zahlungszielen

o  Gespräch mit der Bank über eine temporäre Erhöhung der Kreditlimite

o  Gespräche mit anderen Gläubigern über Zahlungsaufschübe

 

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29.01.2020       

DIREKT EINSTEIGEN NUR NOCH 2020 !

(SFMR) 2020 ist das letzte Jahr, in dem angehende Motorradfahrer, die älter sind als 25 Jahre, von den Vorzügen des Direkteinstiegs in die unlimitierte Führerschein-Kategorie A profitieren können. Ab 2021 muss mit dem Inkrafttreten der neuen Führerscheinregelung ungeachtet des Alters zuerst zwei Jahre lang mit maximal 35 kW (48 PS) starken Motorrädern gefahren werden.

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Motorradführerschein für die unlimitierte Kategorie A  

Ü25 – UND REIF FÜR EINE GROSSE?
DIREKT EINSTEIGEN NUR NOCH 2020 MÖGLICH!

(SFMR) 2020 ist das letzte Jahr, in dem angehende Motorradfahrer, die älter sind als 25 Jahre, von den Vorzügen des Direkteinstiegs in die unlimitierte Führerschein-Kategorie A profitieren können. Ab 2021 muss mit dem Inkrafttreten der neuen Führerscheinregelung ungeachtet des Alters zuerst zwei Jahre lang mit maximal 35 kW (48 PS) starken Motorrädern gefahren werden.

 

Wer mehr als 25 Jahre alt ist und seit Jahren oder gar Jahrzehnten von einem grossen Motorrad träumt, aber noch keinen entsprechenden Führerschein besitzt, muss sich sputen! Nur noch in diesem Jahr (2020) ist der sogenannte Direkteinstieg, also die Bestellung eines Lernfahrausweises für die ganz grosse, unlimitierte Klasse A möglich. Ab dem 1. Januar 2021 findet der Zugang in die grosse Klasse stufenweise statt, es muss zuerst zwei Jahre lang mit einem maximal 35 kW (48 PS) starken Motorrad oder Roller gefahren werden und in beiden Klasse je eine praktische Prüfung abgelegt werden.

 

2020 ist die letzte Gelegenheit

Der Direkteinstieg ist seit 2003 in Kraft. Wer den Auto-Führerschein (Kategorie B) besitzt und älter als 25 Jahre ist, kann den Lernfahrausweis Kategorie A bestellen, muss 12 Stunden einen praktischen Grundkurs besuchen und zum Schluss noch eine praktische Prüfung ablegen. Als Fahrzeug kommt vom 50 PS starken, braven Mittelklasse-Allrounder über den 400 kg schweren Luxuscruiser bis zum rennstreckentauglichen 200 PS-Geschoss alles in Frage.

 

Ab 2021 zwei Lernfahrausweise und zwei Prüfungen

Ab 2021 sind dann zwingend zwei Lernfahrausweise und zwei Prüfungen fällig: je eines davon für die Klasse A2 bis 35 kW und eines für die Klasse A ab 35 kW. Die Auswahl an passenden A2-Motorrädern ist glücklicherweise immer noch sehr gross, denn in den uns umgebenden EU-Ländern existiert diese 35 kW-Klasse wie bei uns bereits seit Jahren.

 

Für 18- bis 25-Jährige ändert sich (fast) nichts

Weniger als 25 Jahre alte Frauen und Männer starten  ihre Motorradkarriere wie bereits heute auch in der Zukunft mit maximal 35 kW (48 PS) starken A2-Motorrädern. Neu ist, dass sie nach den absolvierten zwei 35 kW-Jahren inklusive Prüfung auch in der grossen Klasse noch eine Prüfung ablegen müssen. Bisher wurde ihnen der A-Eintrag nach zwei Jahren ohne grobe Widerhandlungen gegen das Strassenverkehrsrecht auf Wunsch ohne weitere Prüfung eingetragen.

 

125 cm3 ab 16 Jahren

Eine weitere wichtige Neuerung bei den Führerscheinen tritt ebenfalls auf den 1. Januar 2021 in Kraft: Ab diesem Datum dürfen bereits 16-Jährige mit maximal 11 kW (15 PS) starken Motorrädern der Führerschein-Kategorie A1 (125 cm3) zur Arbeit und zur Schule fahren und sie auch für ihre Freizeitaktivitäten nutzen.

 

 

DIE WICHTIGSTEN FRAGEN UND
ANTWORTEN ZUM DIREKTEINSTIEG

 

Was ändert sich zum Jahreswechsel 2020/2021?

Ab dem 1. Januar 2021 wird es den bisherigen Direkteinstieg ab 25 Jahren zu den grossen, unlimitierten Motorrädern (mehr als 35 kW / 48 PS) der Führerausweis-Kategorie A nicht mehr geben.

 

Wer kann noch bis am 31. Dezember 2020 den Lernfahrausweis für den Direkteinstieg beantragen?

Der Direkteinstig in die ho?chste Führerausweis-Kategorie A ist bis am Donnerstag, 31. Dezember 2020, noch für alle Personen ab 25 Jahren mo?glich. Wer am Donnerstag, 31. Dezember 2020, mindestens 25 Jahre alt ist und das Gesuch um den Führerausweis der Kategorie A (unbeschränkt) einreicht, kann noch vom Direkteinstieg profitieren.

 

Können Besitzer des Führerausweises der Unterkategorie A1 (125 cm3), die mindestens 25 Jahre sind, beim Erwerb der Kategorie A die praktische Prüfung erst im Jahre 2021 ablegen?

Ja. Inhaber der Unterkategorie A1, die den Lernfahrausweis der Kategorie A bis am 31. Dezember 2020 beantragen, haben die Möglichkeit, die sechs Stunden Praktische Grundschulung und die praktische Prüfung 2020 oder erst im Jahre 2021 zu absolvieren.

 

Können Inhaber des Führerausweises der Kategorie B (Auto), die mindestens 25 Jahre sind, beim Erwerb der Kategorie A die praktische Prüfung erst im Jahre 2021 ablegen?

Ja. Inhaber der Kategorie B, die den Lernfahrausweis der Kategorie A bis am 31. Dezember 2020 beantragen, können die zwölf Stunden Praktische Grundschulung und die praktische Prüfung 2020 oder erst im Jahre 2021 absolvieren.

 

Müssen praktische Grundschulung und praktische Prüfung für den Führerausweis der unlimitierten Kategorie A noch 2020 absolviert werden?

Nein. Die Beantragung des Lernfahrausweises der Kategorie A muss jedoch zwingend bis am 31. Dezember 2020 erfolgen.

 

Was für eine Übergangsregelung gilt für Besitzer der Kategorie A beschränkt (maximal 35 kW)?

Wer bis am 31. Dezember 2020 den Führerausweis der Kategorie A beschränkt (bis 35 kW / 48 PS) erwirbt, kann nach zweijähriger klagloser Fahrpraxis die kantonale Behörde um die prüfungsfreie Aufhebung der Leistungsbeschränkung ersuchen.

 

Was für eine Übergangsregelung gilt für Besitzer des Führerscheins auf Probe der unlimitierten Kategorie A?

Wer am 31. Dezember 2019 Inhaber oder Inhaberin eines Führerausweises auf Probe der Kategorie A war und den ersten Weiterausbildungstag nach dem bis am 31. Dezember 2019 geltenden Recht oder den Weiterausbildungstag nach dem geltenden Recht besucht hat, kann nach dem Ablauf der Probezeit die kantonale Behörde um Erteilung des definitiven Führerausweises ersuchen. Die Weiterausbildung muss nicht innerhalb von zwölf Monaten nach der Erteilung des Führerausweises auf Probe erfolgen.

 

Wie wird der Einstieg in die unlimitierte Kategorie A ab dem 1. Januar 2021 erfolgen?

Wer den Lernfahrausweis der Kategorie A nicht bis 31. Dezember 2020 beantragt hat, muss ab 2021 – egal, ob die Person 18, 25 oder mehr Jahre alt ist – zuerst zwei Jahre lang den Führerausweis der Kategorie A beschränkt (bis 35 kW/48 PS) besitzen, darf in dieser Zeit keine Widerhandlung gegen das Strassenverkehrsrecht begangen haben, die zu einem Entzug des Führerausweises führt oder geführt hat, und muss beim Aufstieg in die nächsthöhere Kategorie erneut eine Prüfung ablegen. Die praktische Grundschulung muss nur noch einmal absolviert werden. Sie dauert fu?r alle Kategorien (A1, A beschränkt, A) zwölf Stunden.

motosuisse, im Januar 2020

 

 

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07.01.2020

NEUZULASSUNGEN 2019 – STABIL AUF HOHEM NIVEAU

(SFMR) Mit 24’254 Neuzulassungen schloss der Schweizer Motorradmarkt 2019 auf fast identischem Niveau wie im Vorjahr (24‘541 Einheiten) ab und verharrt auf hohem Niveau. Der Rollermarkt ging aufgrund der verkehrspolitischen Veränderungen im urbanen Bereich um 7 % zurück. Der Gesamtmarkt sank um 3,9 % von 43‘166 (2018) auf 41‘464 Stück.

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Neuzulassungen Motorrad und Roller 2019        

Stabil auf hohem Niveau

(SFMR) Mit 24’254 Neuzulassungen schloss der Schweizer Motorradmarkt 2019 auf fast identischem Niveau wie im Vorjahr (24‘541 Einheiten) ab und verharrt auf hohem Niveau. Der Rollermarkt ging aufgrund der verkehrspolitischen Veränderungen im urbanen Bereich um 7 % zurück. Der Gesamtmarkt sank um 3,9 % von 43‘166 (2018) auf 41‘464 Stück.

 

Das Motorrad als Freizeit- und Hobby-Gerät ist beim Schweizer Volk weiterhin beliebt. Die Nachfrage nach neuen Motorrädern war wie in den Vorjahren sehr hoch. Mit 24'254 Neuzulassungen wurde das Ergebnis des Vorjahres (24‘541 Stück) bei den Motorrädern trotz eines wettermässig nicht optimalen Frühlings nur um wenige Einheiten verfehlt.
 

Mittelklasse-Motorräder sind stärkstes Segment

Die hubraumstarken Motorräder mit mehr als 1000 cm3 liegen in der Gunst der Schweizer Kunden weiterhin weit oben. 2019 betrug ihr Anteil weiterhin fast einen Drittel (7‘740 Einheiten) des Gesamtvolumens von 24‘254 Stück. Klar stärkstes Segment bleiben die Mittelklasse-Maschinen mit 500 bis 1000 cm3 Hubraum (11‘236 Einheiten).

 

 

Urbaner Lifestyle und elektronische Assistenzsysteme

Speziell gefragt waren 2019 Motorräder, die eine attraktive Retro-Optik mit modernster Technik kombinieren und damit dem urban geprägten Trend zu Lifestyle und Erlebniswelt folgen. Analog zur Automobilbranche halten auch im Motorradbau vermehrt elektronische Assistenzsysteme und digitale Vernetzung Einzug. Diese Entwicklung wird sich gemäss den Prognosen der Marktspezialisten in den kommenden Jahren intensivieren.

 

Die Elektro-Technik bietet beim Motorrad noch keine Lösungen

Die Elektrotechnik bleibt beim Motorrad chancenlos: 183 Neuzulassungen entsprechen weniger als 1 % Marktanteil. Was aktuell angeboten wird, ist technisch nicht ausgereift, preislich nicht wettbewerbsfähig und wird entsprechend vom Markt nicht akzeptiert. Etwas anders sieht es bei den urban orientierten Rollern für den Kurzstreckenbetrieb aus: 1‘066 neu zugelassene e-Roller entsprechen immerhin 6,6 % des gesamten Rollermarkts 2019.

 

 

Kleinstroller bekommen Konkurrenz durch E-Fahrräder

Insgesamt sank jedoch bei den Rollern die Nachfrage um 7,2 % von 17‘520 auf 16‘249 Einheiten. Bei den Rollern mit 125 cm3 und mehr Hubraum blieb die Nachfrage zwar stabil, doch der E-Fahrrad-Boom zog vor allem bei den 50 cm3-Rollern starke Einbussen nach sich.

 

Bringt 2020 einen Boom bei den grossen Motorrädern?

2020 ist das letzte Jahr, in dem für mehr als 25-Jährige der sogenannte Direkteinstieg in die Motorrad-Oberklasse (Kategorie A) möglich ist. Ab 2021 müssen altersunabhängig zuerst zwei Jahre A2-Motorräder bis maximal 35 kW (48 PS) gefahren werden. Es ist zu erwarten, dass viele mehr als 25-Jährige 2020 die letzte Chance zur direkten Erlangung des A-Führerscheins ergreifen und so dem Markt in der Oberklasse zusätzliche Impulse verleihen werden.

 

 

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25.10.2019

IMMER MEHR FRAUEN FAHREN MOTORRAD UND ROLLER -
TÖFFFAHREN IST LÄNGST KEINE MÄNNERDOMÄNE MEHR

(SFMR) 460‘000 Motorräder rollen über das Schweizer Strassennetz, bei rund 15 % davon sitzt eine Frau am Lenker, Tendenz steigend. Bei den 275‘000 vorwiegend im urbanen Bereich eingesetzten Rollern beträgt die Frauenquote sogar rund 20 %. Wenn ab 1. Januar 2021 das Einstiegsalter für die 125cm3-Klasse von 18 auf 16 Jahre gesenkt wird, dürfte der feminine Anteil noch einmal kräftig steigen.

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Immer mehr Frauen fahren Motorrad und Roller          

Töfffahren ist längst keine Männerdomäne mehr

(SFMR) 460‘000 Motorräder rollen über das Schweizer Strassennetz, bei rund 15 % davon sitzt eine Frau am Lenker, Tendenz steigend. Bei den 275‘000 vorwiegend im urbanen Bereich eingesetzten Rollern beträgt die Frauenquote sogar rund 20 %. Wenn ab 1. Januar 2021 das Einstiegsalter für die 125cm3-Klasse von 18 auf 16 Jahre gesenkt wird, dürfte der feminine Anteil noch einmal kräftig steigen.

 

Die Zeiten, als Motorradfahrer stark und technisch versiert sein mussten, sind schon lange vorbei. Moderne Motorräder und Roller sind einfach zu bedienen, zuverlässig und individuell anpassbar. Deshalb hat auch das weibliche Geschlecht das Töff- und Rollerfahren längst für sich entdeckt und vom Sozius- in den Fahrersattel gewechselt. Zehntausende von Schweizerinnen jeglichen Alters sind heute im Alltag oder in der Freizeit auf motorisierten Zweirädern aller Grössen und Klassen unterwegs.

 

Motorräder: Leicht, attraktiv, sicher und einfach zu bedienen

Die Motorradindustrie hat an dieser Entwicklung einen wichtigen Anteil – neben einer grundsätzlich selbstbewusster agierenden Weiblichkeit im Zeichen der Gleichstellung von Mann und Frau –, indem sie die Zugänglichkeit und Bedienung von Motorrädern entscheidend vereinfacht hat. Dazu gehören etwa:

- Niedrige und individuell anpassbare Sitzhöhen für einen sicheren Stand

- Individuell einstellbare, leichtgängige Hand- und Fussheel

- Extrem vielfältiges, technisch und optisch attraktives Modellangebot in der Mittelklasse

- Hohe Sicherheitsstandards

- Die Zubehörbranche hat sich auf das Thema Frau am Lenker eingestellt

- Speziell für die Bedürfnisse und Ansprüche der Frauen designte, modische Motorradbekleidung; heute kann man als Frau adrett und dennoch Sicherheits-orientiert fahren.

 

Roller: Vor allem bei Frauen zwischen 20 und 30 Jahren beliebt

Noch höher als bei den Motorrädern ist die Frauenquote bei den Rollern, vor allem bei den 20- bis 30-Jährigen. Von den in der Schweiz registrierten 275‘000 Stadtflitzern werden etwa 50‘000, also rund 20 %, von Frauen gesteuert. Bei den Rollern sind ein elegantes Design, eine spielerisch einfache Bedienung dank Automatik-Getrieben und niedrigem Gewicht, das Vorhandensein eines Helmstaufachs, niedrige Anschaffungs- und Unterhaltskosten sowie die Multifunktionalität in Stadt- und Agglomeration die zentralen Anziehungspunkte für die weibliche Kundschaft.

 

 

 

 

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11.7.2019

MOTORRAD-NEUZULASSUNGEN, 1. SEMESTER 2019 –
DER MAI WAR FÜR EINMAL KEIN WONNEMONAT

(SFMR) Mit 25’923 Neuzulassungen schloss der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 leicht unterhalb der Zahlen der Vorjahresperiode ab. Insbesondere der für den Verkauf wichtige Wonnemonat Mai machte seinem Namen wenig Ehre und präsentierte sich durchgehend kalt und regnerisch. Dennoch verharrt der Zweiradmarkt auf seinem konstant hohen Niveau.

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Motorrad-Neuzulassungen, 1. Semester 2019          

Der Mai war für einmal kein Wonnemonat

(SFMR) Mit 25’923 Neuzulassungen schloss der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 leicht unterhalb der Zahlen der Vorjahresperiode ab. Insbesondere der für den Verkauf wichtige Wonnemonat Mai machte seinem Namen wenig Ehre und präsentierte sich durchgehend kalt und regnerisch. Dennoch verharrt der Zweiradmarkt auf seinem konstant hohen Niveau.

 

Das motorisierte Zweirad, ob Motorrad oder Roller, bleibt als Freizeit- und Hobby-Gerät in der Beliebtheitsskala des Schweizer Volks weiterhin weit oben. Zwar bremste der kalt-regnerische Mai und der extrem heisse Juni nach einem guten Saisonstart in den Monaten März und April die Verkaufszahlen wieder, doch mit 25‘923 Neuzulassungen ist das Resultat des ersten Halbjahres erfreulich. Der Gesamtmarkt ging -4,9 Prozent zurück. Bei den Rollern (9‘145 Stück) waren es  -6,9 Prozent, bei den Motorrädern (16‘270 Stück) -3,2 Prozent. Zieht man zusätzlich die in den vergangenen Jahren gestiegenen Halterwechsel bei den Occasionsfahrzeugen mit in Betracht, liegt das kumulierte Marktvolumen im ersten Halbjahr 2019 ähnlich hoch wie 2018.

 

 

 

Hubraumstarke Motorräder sind am meisten gefragt

Die hubraumstarken Motorräder mit mehr als 750 cm3 (4‘515 Stück) oder gar mehr als 1000 cm3 (5‘319 Stück) liegen in der Gunst der Schweizer Kunden weiterhin zuoberst. 2018 betrug ihr Anteil zusammen weiterhin mehr als die Hälfte der Neuzulassungen (9‘834 Einheiten). Drittstärkstes Segment sind die Maschinen von 500 bis 750 cm3 Hubraum (3‘217 Einheiten).

 

Das Motorrad als Lifestyle-Objekt

Im Trend liegen weiterhin Motorräder, die eine attraktive, coole Retro-Optik mit modernster Technik kombinieren und damit dem urban geprägten Trend zu Lifestyle und neuen Erlebnis- und Abenteuerwelten folgen. Diese weniger an absoluten Leistungswerten orientierte Entwicklung wird sich gemäss der Prognosen der Marktspezialisten auf unbestimmte Zeit fortsetzen.

 

Elektro-Technik beim Motorrad weiterhin ohne Chance

Die Elektrotechnik bleibt beim Motorrad weiterhin chancenlos: 76 Neuzulassungen (Vorjahresperiode 73 Stück) entsprechen nur 0.5 % Marktanteil. Die Gründe dafür liegen nicht etwa in der mangelnden grundsätzlichen Akzeptanz der Elektrotechnik, sondern sind technischer Natur. Die Industrie kann für das nur beschränkt Platz bietende Zweirad noch keine ausgereiften, attraktiven und bezahlbaren Lösungen anbieten, die vom Markt akzeptiert werden. Ähnliches gilt für die zur Hauptsache städtisch orientierten Roller: 592 neu zugelassene e-Roller entsprechen nur 6.6 % der Roller-Neuzulassungen in den ersten sechs Monaten 2019.

 

 

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12.4.2019

MOTORRAD: UNFALLZAHLEN 2018 SO TIEF WIE NOCH NIE

(SFMR) Positive Entwicklung der Motorrad-Unfallbilanz 2006 – 2018: Mit 42 Getöteten wurde 2018 bei den Motorrad- und Rollerfahrern in der Schweiz der tiefste je erfasste Wert erreicht. Im Vorjahr hatten noch 51 motorisierte Zweiradfahrer ihr Leben auf Schweizer Strassen verloren. Die 3621 Verletzten entsprechen dem zweitniedrigsten je erfassten Resultat, obwohl der Gesamtbestand an motorisierten Zweirädern von 600'000 (2006) auf rund 720'000 Fahrzeuge (2018) markant angestiegen ist und dank prächtigem Wetter viele Kilometer gefahren worden sind.

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Positive Entwicklung der Motorrad-Unfallbilanz 2006 – 2018

Motorrad: Unfallzahlen 2018 so tief wie noch nie

(SFMR) Mit 42 Getöteten wurde 2018 bei den Motorrad- und Rollerfahrern in der Schweiz der tiefste je erfasste Wert erreicht. Im Vorjahr hatten noch 51 motorisierte Zweiradfahrer ihr Leben auf Schweizer Strassen verloren. Die 3621 Verletzten entsprechen dem zweitniedrigsten je erfassten Resultat, obwohl der Gesamtbestand an motorisierten Zweirädern von 600'000 (2006) auf rund 720'000 Fahrzeuge (2018) markant angestiegen ist und dank prächtigem Wetter viele Kilometer gefahren worden sind.

 

Jeder Verletzte und jeder im Strassenverkehr Getötete ist einer zuviel. Dennoch sind die Unfallzahlen der motorisierten Zweiradfahrer im vergangenen Jahr erfreulich: Wurden 2017 auf dem Schweizer Strassennetz noch 51 Motorrad-/Roller-FahrerInnen getötet, waren es 2018 mit 42 Personen markant weniger (–17,6%). Auch bei den Leichtverletzten sank die Zahl von 2695 (2017) auf 2553 Personen (–5,3%). Bei den Schwerverletzten stieg die Zahl von 1047 auf 1068 Verunfallte etwas an (+2,0%). Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 3621 Motorrad- und Rollerfahrer verletzt, das ist zweitniedrigste je erzielte Resultat und entspricht gegenüber dem Vorjahr (3742 Personen) einem Rückgang von 3,2%.

 

Erhöhte Sensibilisierung, markante technische Fortschritte

Die von der Zweiradbranche nachhaltig unterstützte Sensibilisierung der Motorrad- und RollerfahrerInnen – etwa auf gut sichtbare Schutzbekleidung, verbessertes Fahrkönnen, defensive Fahrweise, Besuch von Weiterbildungskursen – schlägt sich erfreulicherweise in den seit Jahren rückläufigen Unfallzahlen nieder. Auch die technischen Sicherheits-Fortschritte – ABS-Bremstechnik auch in den Kurven, Traktionskontrollen, LED-Tagesfahrlichter, den Fahrbedingungen anpassbare Fahrmodi sowie weitere elektronische Sicherheits-Assistenzsysteme – führen zu einem erfreulichen Sicherheitsplus.

 

Hohe Sichtbarkeit, defensives und vorausschauendes Fahren

Trotz dieser positiven Entwicklung der Unfallzahlen bleibt gemäss den Unfallanalysen die Tatsache bestehen, dass rund zwei Drittel der Unfälle, in die Motorrad- und Roller-FahrerInnen involviert sind, fremdverschuldet sind. Eine defensive Fahrweise, eine möglichst gute Sichtbarkeit und ein konsequentes Vorausschauen bleiben damit weiterhin unabdingbare Voraussetzungen, um sich sicher im Verkehr zu bewegen.

 

 

 

 

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14.3.2019

TIPPS FÜR DEN UNGETRÜBTEN START IN DIE TÖFFSAISON 2019

(SFMR) Nur mit einem technisch einwandfreien Töff, praxisgerechter Bekleidung und mit körperlicher und geistiger Fitness macht Motorradfahren wirklich Spass. Die Schweizerische Fachstelle für Motorrad und Roller SFMR gibt zum Frühlingserwachen einige Tipps für den ungetrübten Start in die Töffsaison 2019.

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Tipps für den ungetrübten Start in die Töffsaison

(SFMR) Nur mit einem technisch einwandfreien Töff, praxisgerechter Bekleidung und mit körperlicher und geistiger Fitness macht Motorradfahren wirklich Spass. Die Schweizerische Fachstelle für Motorrad und Roller SFMR gibt zum Frühlingserwachen einige Tipps für den ungetrübten Start in die Töffsaison 2019.

 

Das Hobby Töfffahren steht in der Gunst des Schweizer Volks weiterhin ganz weit oben. Das hat die erfolgr eiche, von mehr als 70‘000 Zweiradfans besuchte nationale Ausstellung «Swiss-Moto» Ende Februar in Zürich zum wiederholten Mal eindrücklich bestätigt.Mit dem Frühlingserwachen und den wärmeren Temperaturen wollen die Schweizer Töfffahrerinnen und Töffahrer – fast 700‘000 Motorräder und Roller sind in unserem Land immatrikuliert – die Maschinen aber nicht nur anschauen und probesitzen, sondern auch damit fahren. Damit der Saisonstart ungetrübt verläuft, hier einige Tipps der Schweizerischen Fachstelle für Zweiradfragen SFMR für einen ungetrübten Saisonstart.

 

Motorrad: Kontrolle durch den Fachhändler

•  Ein Check beim Fachhändler lohnt sich auf jeden Fall. Er deckt nach der längeren

   Standzeit des Motorrads allfällige Defekte auf. Er kontrolliert und optimiert Batterie,

   Reifen, Bremsen, Antriebskette und sämtliche Flüssigkeitsstände.

•  Nur ein gut gewartetes Motorrad fährt perfekt und störungsfrei über viele Kilometer.

•  Die vom Hersteller festgesetzten Serviceintervalle sollten immer eingehalten werden.

 

Bekleidung: Das coole Sommerjäckli bleibt besser im Schrank

•  Mit einer guten Ausrüstung fährt man nicht nur komfortabel, sondern auch sicher.

•  Motorradstiefel, -jacke, -handschuhe und ein geprüfter Helm sind Pflicht.

•  Längst sind auch optisch attraktive Jeans mit Sicherheitsausstattung auf dem Markt.

•  Noch mehr Sicherheit bieten ein- und zweiteilige Anzüge aus Leder oder Textil mit
    eingearbeiteten Protektoren.

•  Nicht nur Renn-, sondern auch Strassenfahrer vertrauen auf Rückenprotektoren.

•  Wichtig für Neueinsteiger: Beim Motorradkauf unbedingt die Anschaffungskosten der
   Ausrüstung einkalkulieren. Nicht am falschen Ort sparen!

•  Beim Helmkauf auf perfekte Passform achten, ein gut sitzender Helm erhöht das
   Fahrvergnügen und die Sicherheit. Der Fachhändler wird Sie sachkundig beraten.

•  Nach maximal 6 Jahren sollte der Helm ausgewechselt werden.

 

Die Glücksgefühle geniessen – und im Zaum halten!

•  Motorradfahren stellt höhere Anforderungen an Konzentration und Fitness als Auto
   fahren. Nur wer fit, ausgeruht und «voll bi de Sach» auf den Töff steigt, fährt entspannt
   und sicher.

•  Eine vorausschauende Fahrweise bedeutet geistig aktiv fahren. Denn ein Zweirad-
   fahrer ist mangels schützender Blechkarosserie immer einem höheren Verletzungs-
   risiko ausgesetzt als ein Autofahrer, ungeachtet der Schuldfrage bei einem
   eventuellen Unfall.

•  Die «Frühlingsschmetterlinge» bei der ersten Ausfahrt mit dem geliebten Töff
   geniessen, aber unbedingt auch im Zaum halten. Die physischen und mentalen
   Automatismen und Reflexe sind über den Winter etwas eingerostet und müssen
   erst wieder antrainiert werden.

•  Geschwindigkeit im Auge behalten: Nicht alle Motorradmodelle verfügen über
   einen Tempomaten.

•  Ganz wichtig für Neueinsteiger beim Motorradkauf: Töff und Fahrer müssen
   zueinander passen. Nicht immer ist der ersehnte Traumtöff die optimale Wahl. Eine
   Probefahrt mit mehreren Maschinen liefert wichtige Erkenntnisse, genauso wie die
   sachkundige Beratung durch den Fachhändler.

•  Weiterbildungen – auch für geübte Motorradfahrer – erhöhen die Sicherheit und
   machen erst noch Spass. Das entsprechende Kursangebot von Fahrlehrern und
   Verbänden ist sehr breit und bietet für jeden Anspruch das Passende.

 

GUTE FAHRT UND EINE ERLEBNISREICHE UND SICHERE TÖFFSAISON 2019 !

 

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19.2.2019

DER MOTORRAD-OCCASIONSMARKT BOOMT

(SFMR) Die Beliebtheit des Motorrads als Freizeit- und Hobby-Gerät ist beim Schweizer Volk ungebrochen. Das belegen nicht nur die rund 70‘000 Besucherinnen und Besucher, die auch dieses Jahr vom 21. bis 24. Februar an die Swiss-Moto in Zürich, die grösste Zweiradmesse unseres Landes pilgern, sondern auch die in den vergangenen fünf Jahren markant gestiegenen Zahlen der Halterwechsel auf dem Occasionsmarkt. Fast 90‘000 Handänderungen machten die leichten Einbussen beim Neumaschinenverkauf locker wett.

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Motorrad- und Roller-Occasionsmarkt 2018        

Der Töff-Occasionsmarkt boomt

(SFMR) Die Beliebtheit des Motorrads als Freizeit- und Hobby-Gerät ist beim Schweizer Volk ungebrochen. Das belegen nicht nur die rund 70‘000 Besucherinnen und Besucher, die auch dieses Jahr vom 21. bis 24. Februar an die Swiss-Moto in Zürich, die grösste Zweiradmesse unseres Landes pilgern, sondern auch die in den vergangenen fünf Jahren markant gestiegenen Zahlen der Halterwechsel auf dem Occasionsmarkt. Fast 90‘000 Handänderungen machten die leichten Einbussen beim Neumaschinenverkauf locker wett.

 

Fast 90‘000 Motorräder und Roller wechselten 2018 in der Schweiz ihren Besitzer oder ihre Besitzerin. Davon betrafen 55‘000 Handänderungen Motorräder mit mehr als 125 cm3 Hubraum. Diese Zahlen widerspiegeln nicht nur ein Plus von rund 20 Prozent verglichen mit dem Jahr 2013, sondern entsprechen auch mehr als doppelt so vielen Zweirädern, wie im selben Zeitraum Neumaschinen verkauft wurden.

 

Die deutliche Zunahme der Occasionsverkäufe über sämtliche Kategorien und Klassen hinweg hat verschiedene Ursachen: Erstens war nach dem Frankenschock und den damit verbundenen Rekordverkäufen aufgrund der massiven Preissenkungen für Neumaschinen eine Normalisierung des Neumaschinenmarktes vorhersehbar. Zweitens hielten sich die Hersteller wegen der Anpassung ihrer Modellpaletten an neuere und strengere gesetzliche Vorlagen mit der Lancierung neuer Fahrzeuge merklich zurück, was wiederum die Attraktivität des Occasionsmarktes erhöhte.

 

Die Schweiz ist die Nummer 6 in Europa

Trotz eines leichten Rückgangs im vergangenen Jahr bewegt sich aber auch der Schweizer Neumaschinenmarkt auf einem hohen Niveau. 2018 wurden in der Schweiz mehr als 42'000 neue Motorräder und Roller verkauft. Damit belegt die Schweiz im internationalen Kontext hinter den „Big Five“ Italien, Spanien, Deutschland, Frankreich und Grossbritannien Platz 6.
 

Insgesamt sind in unserem Land 900‘000 Motorräder, Roller und Motorfahrräder eingelöst. Der Branchenumsatz beträgt gemäss der Schweizerischen Fachstelle für Motorrad und Roller (SFMR) über eine Milliarde Franken.

 

 

 

 

 

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9.1.2019

MOTORRAD-NEUZULASSUNGEN 2018: TROTZ EINBUSSEN
WEITERHIN AUF HOHEM NIVEAU

(SFMR) Mit 24’544 Neuzulassungen schloss der Schweizer Motorradmarkt 2018 unterhalb der Vorjahreszahlen ab. Er verharrt aber auf hohem Niveau. Auch die Rollerbranche erlitt mit einem Rückgang auf 17‘518 Einheiten Einbussen. Der Rückgang des Gesamtmarktes an neuen Motorrädern und Rollern betrug 7.5 %.

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Motorrad- und Roller-Neuzulassungen 2018        

Trotz Einbussen auf hohem Niveau

(SFMR) Mit 24’544 Neuzulassungen schloss der Schweizer Motorradmarkt 2018 unterhalb der Vorjahreszahlen ab. Er verharrt aber auf hohem Niveau. Auch die Rollerbranche erlitt mit einem Rückgang auf 17‘518 Einheiten Einbussen. Der Rückgang des Gesamtmarktes an neuen Motorrädern und Rollern betrug 7.5 %.

 

Die Beliebtheit des Motorrads als Freizeit- und Hobby-Gerät bleibt beim Schweizer Volk ungebrochen. Zwar wurde das sehr hohe Niveau der Rekordjahre 2015 bis 2017 nicht mehr erreicht, dennoch war die Nachfrage nach neuen Motorrädern bemerkenswert. Mit 24'544 Neuzulassungen wurde das Ergebnis des Vorjahres bei den Motorrädern um 8.8 % unterschritten. Auch bei den Rollern ging die Nachfrage um 5.8 % auf 17‘518 Einheiten zurück. Der Gesamtmarkt an Motorrad- und Roller-Neuzulassungen 2018 belief sich auf 42'062 Einheiten (minus 7.5 %).

 

Die Gründe für den Rückgang sind mehrschichtig. Tatsache ist, dass die erfolgten Preissenkungen aufgrund des „Frankenschocks“ im Frühjahr 2015 ihre aussergewöhnliche Attraktivität verloren haben. Zudem entwickelten die Hersteller wegen der Anpassung ihrer Modellpaletten an die neuen Lärm- und Schadstoff-Normen (Euro 4) für die Saison 2018 weniger wirklich neue Motorräder. Rückblickend wurden die Marktzahlen des Jahres 2017 auch durch einen einmaligen Auftrag der Schweizer Armee für 600 Motorräder zusätzlich nach oben gedrückt. Zieht man jedoch die signifikant gestiegenen Halterwechsel bei den Occasionsfahrzeugen mit in Betracht, liegt das kumulierte Motorrad-Marktvolumen 2018 praktisch gleich hoch wie im Vorjahr.

 

Schweizer lieben grosse Motorräder

Die hubraumstarken Motorräder mit mehr als 1000 cm3 liegen in der Gunst der Schweizer Kunden weiterhin zuoberst. 2018 betrug ihr Anteil weiterhin rund einen Drittel (8‘184 Einheiten). Zweitstärkstes Segment sind die Maschinen von 500 bis 1000 cm3 Hubraum (6‘982 Einheiten).

 

Urbaner Lifestyle

Speziell gefragt waren 2018 Motorräder, die eine attraktive Retro-Optik mit modernster Technik kombinieren und damit dem urban geprägten Trend zu Lifestyle und Erlebnis folgen. Diese Entwicklung wird sich gemäss der Prognosen der Marktspezialisten auch 2019 fortsetzen.

 

Die Elektro-Technik bietet noch keine Lösungen

Die Elektrotechnik bleibt beim Motorrad vorderhand chancenlos: 127 Neuzulassungen entsprechen nur 0.5 % Marktanteil. Das Wenige, was aktuell angeboten wird, ist technisch und preislich nicht ausgereift. Die Industrie bietet noch keine Lösungen, die vom Markt akzeptiert werden. Ähnliches gilt für die städtisch orientierten Roller: 715 neu zugelassene e-Roller entsprechen nur 4.1 % des gesamten Rollermarkts 2018.

 

 

 

 

 

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14.12.2018

AB 2021: MOTORRADFAHREN BEREITS MIT 16 JAHREN

(SFMR) Der Bundesrat hat im Rahmen der Revision der Personenzulassungs-Verordnung (PZV) beschlossen, dass ab 2021 Jugendliche ab 16 Jahren auf Motorrädern und Rollern mit 125 cm3 Hubraum fahren dürfen. Der Branchenverband motosuisse nimmt diese Anpassung an bestehendes EU-Recht sehr erfreut auf.

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Ab 2021: Motorradfahren mit 16 Jahren

Der Bundesrat hat im Rahmen der Revision der Personenzulassungs-Verordnung (PZV) beschlossen, dass ab 2021 Jugendliche ab 16 Jahren auf Motorrädern und Rollern mit 125 cm3 Hubraum fahren dürfen. Der Branchenverband motosuisse nimmt diese Anpassung an bestehendes EU-Recht sehr erfreut auf.

 

Motorräder bis 125 cm3 Hubraum dürfen ab dem Jahr 2021 bereits ab dem 16. Altersjahr gefahren werden. Heute liegt das Mindestalter für die Führerschein-Kategorie A1 bei 18 Jahren. Der Bundesrat harmonisiert damit die Schweizer Vorschriften mit dem bestehenden EU-Recht. Wie in den umliegenden EU-Staaten dürfen ab 2021 die Jugendlichen mit auf maximal 11 kW (15 PS) reglementierten Motorrädern und Rollern unterwegs sein. Die Klasse der 125 cm3-Motorräder ist dank ihrer europaweit starken Verbreitung für die Hersteller marktwirtschaftlich attraktiv und punkto Technik und Sicherheitsausrüstung auf dem jüngsten Stand der Entwicklung. So sind beispielsweise Antiblockier-Systeme für die Bremsen vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

 

Kategorie AM: 45 km/h neu ab 15 Jahren

Der Bundesrat hat weiter beschlossen, dass neu bereits ab 15 Jahren Kleinmotorräder bis 50 cm3 (Kategorie AM) und maximal 45 km/h gefahren werden dürfen (bisher 16 Jahre). Auch hier findet eine Harmonisierung mit unseren Nachbarländern statt.

 

Grosse Motorräder: Aus für den Direkteinstieg

Hingegen verbietet der Bundesrat die direkte Ausbildung für die leistungsunbeschränkten Motorräder (Kat. A). Bisher konnte, wer 25 Jahre und älter war, direkt einsteigen. Ab 2021 muss nun vorerst für mindestens zwei Jahre ein Motorrad mit maximal 35 kW (48 PS) Leistung gefahren werden. Hier findet leider keine EU-Anpassung statt; in Deutschland, Italien und Österreich ist der Direkteinstieg ab 24 Jahren weiterhin möglich.

 

Präsident Roland Müntener: „Unsere Ziele sind nun Tatsache geworden“

motosuisse-Verbandspräsident Roland Müntener ist dennoch insgesamt mit den Bundesratsbeschlüssen zufrieden: „Nach acht Jahren mit zum Teil eher heftig und emotional geführten Diskussionen wurde dem Anliegen der Industrie, des Gewerbes, aber auch den Wünschen der Endverbraucher, Gehör geschenkt. Die EU-Altersangleichung bei den 125-ern und 50-ern freut uns natürlich sehr. Vor acht Jahren gab uns kaum jemand eine reelle Chance, unsere Ziele durchzubringen – nun sind sie Tatsache geworden. Dies ist ein bemerkenswertes Ergebnis, welches von motosuisse eingeleitet und nun vom Bundesrat zum positiven Abschluss geführt wurde. Wir sind stolz darauf! Ich möchte mich an dieser Stelle bei Nationalrat Walter Wobmann (SVP) bedanken, dessen Unterstützung ebenfalls zum Durchbruch verholfen hat. Ein kleiner Wermutstropfen ist die Tatsache, dass wir noch bis zum 1. Januar 2021 warten müssen, bis die Neuregelungen in Kraft gesetzt werden. Doch die verschiedenen Amtsstellen benötigen Zeit, um sich auf sämtliche Bundesratsbeschlüsse vorzubereiten.“

 

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11.5.2018

BFU: VERBOTE STATT LOB FÜR UNSERE JUGEND

(SFMR) Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) massregelt unsere Jugend – obwohl die Schweizer 15- bis 17-Jährigen im Strassenverkehr die niedrigste Unfallrate Europas aufweisen! Wegen der «jugendspezifischen Risiken» will die bfu die Freiheit der Jugend weiter einschränken und sie vermehrt kontrollieren. Insbesondere sollen Jugendliche ab 16 Jahren vom Motorrad ferngehalten werden.

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MEDIENMITTEILUNG vom 11. Mai 2018

bfu: Verbote statt Lob für unsere Jugend

Die Beratungsstelle für Unfallverhütung (bfu) massregelt unsere Jugend – obwohl die Schweizer 15- bis 17-Jährigen im Strassenverkehr die niedrigste Unfallrate Europas aufweisen! Wegen der «jugendspezifischen Risiken» will die bfu die Freiheit der Jugend einschränken und sie vermehrt kontrollieren. Insbesondere sollen Jugendliche ab 16 Jahren vom Motorrad ferngehalten werden.

 

Im kürzlich versandten Medienrundschreiben «Sicherheit der 15- bis 17-Jährigen im Strassenverkehr» lobt die bfu zuerst: «Auf Schweizer Strassen kommen pro Jahr im Schnitt 4,6 Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren ums Leben ..., europaweit ist dies der niedrigste Wert.» In dieser Zahl sind alle Verkehrsrisiken (Auto, Motorrad, Velo, Fussgänger) enthalten.

 

Doch dann fährt die bfu grobes Geschütz auf. Weil sich «jugendspezifische Risiken in Kombination mit Motorfahrzeugen verheerend auswirken können», wozu «die «Neigung zu riskantem Verhalten, die stärkere Beeinflussbarkeit durch Gleichaltrige und der ab 16 Jahren erhältliche Alkohol» gehören, sollen «vor allem in Wochenendnächten» Kontrollen durchgeführt werden, um das «Fahren ohne Substanzeinfluss» sowie «nichtangepasste Geschwindigkeit» zu prüfen.

 

Verdrehung der Tatsachen

Das Motorradfahren ab 16 Jahren mit 125ccm-Motorrädern will die bfu im Rahmen der laufenden Führerschein-Revision weiterhin nicht erlauben. Die bfu schreibt: «Besonders oft verunfallen Jugendliche, wenn sie mit dem Töff unterwegs sind ... Jugendliche unter 18 Jahren sollten nur Motorräder fahren dürfen, die auf eine Geschwindigkeit von 45 km/h beschränkt sind – entsprechend der neuen Führerausweiskategorie AM in der Europäischen Union

 

Das ist eine komplette Verdrehung der Tatsachen: In Deutschland, Frankreich, Italien und Österreich dürfen auf 11 kW (15 PS) limitierte 125ccm-Motorräder und -Roller längst ab 16 Jahren gefahren werden, und die von der bfu erwähnte AM-Klasse steht den Jugendlichen in Europa bereits ab 14, 15 oder 16 Jahren offen!

 

Unsachgemässe Polemik

Zudem müsste es zum Bildungsstand der bfu gehören, dass moderne 125 ccm-Motorräder mit Viertaktmotoren wesentlich einfacher zu fahren und damit verkehrssicherer sind als die veralteten Zweitakter mit 50 ccm. Dasselbe gilt für die 45 km/h schnellen Fahrzeuge der Kategorie AM im Vergleich zu den bisherigen 30 km/h-Mofas. In den andern Ländern Europas hat man diesem Umstand längst Rechnung getragen, nur die Schweiz ist in diesem Zusammenhang im Mittelalter stecken geblieben.

 

Sämtliche Statistiken belegen, dass das Risiko für schwere Motorradunfälle in den vergangenen Jahren in sämtlichen Alterskategorien trotz massiv gestiegenem Fahrzeugbestand markant abgenommen hat. Der Schweizerische Verband der Motorrad- und Roller-Importeure motosuisse wehrt sich deshalb entschieden gegen die unsachgemässe Polemik durch die bfu, insbesondere gegen die verfälschte Wiedergabe der geltenden Führerscheinregelungen im europäischen Kontext.

 

 

 

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27.2.2018

DURCHBRUCH DES E-MOTORRADS IN WEITER FERNE

(SFMR) Der Motorrad- und Rollermarkt wird im Unterschied zur Automobilbranche noch kaum mit Modellen mit alternativen Elektro-Antrieben beliefert, weil diese Technik bei den Endverbrauchern keinen Anklang findet. Das e-Motorrad kann bisher die Anforderungen der Endverbraucher an Reichweite, Fahrleistungen, Gewicht, Lifestyle und Preis nicht erfüllen. Es wird noch lange dauern, bis die e-Technik die traditionellen Verbrennungsmotoren ablösen wird.

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DURCHBRUCH DES E-MOTORRADS IN WEITER FERNE
 

(SFMR) Der Motorrad- und Rollermarkt wird im Unterschied zur Automobilbranche noch kaum mit Modellen mit alternativen Elektro-Antrieben beliefert, weil diese Technik bei den Endverbrauchern keinen Anklang findet. Das e-Motorrad kann bisher die Anforderungen der Endverbraucher an Reichweite, Fahrleistungen, Gewicht, Lifestyle und Preis nicht erfüllen. Es wird noch lange dauern, bis die e-Technik die traditionellen Verbrennungsmotoren ablösen wird.

 

Das Motorrad als Freizeit- und Hobby-Gerät ist in der Schweiz weiterhin beliebt. Mit 26'942 Motorrädern und 18’545 Rollern wurde 2017 bei den Neuzulassungen das zweitbeste Verkaufsergebnis der letzten Jahrzehnte erzielt. Doch nur 1,2 % dieser Zahl beliefen sich auf Zweiräder mit Elektro-Antrieb. Bei den Motorrädern waren es nur gerade 73 Stück (0,3 % Marktanteil). Bei den vorwiegend im Stadt- und Agglomerationsraum sowie auf Kurzstrecken genutzten Rollern belief sich die Zahl auf 476 Stück
(2,6 % Marktanteil).
 

Geringe Reichweite, hohes Gewicht, hohe Preise

Das Mauerblümchendasein der e-Motorräder und e-Roller und das geringe Interesse der Kundschaft am elektrisch angetriebenen Zweirad haben verschiedene Gründe. Weil Motorrad und Roller konzeptbedingt viel weniger Stauraum für Energiespeicher besitzen als Automobile, sind die möglichen Fahrleistungen und Reichweiten beschränkt. Für die bei Motorradfahrern beliebten Wochenendau
 

Zudem verunmöglicht der enorme Platzbedarf der schweren Batterien ein dynamisches, kostengünstiges Fahrzeugkonzept. Der fehlende Motorenklang und die beschränkten Designmöglichkeiten fallen bei einem fast zu 100 % als Freizeit- und Hobbygerät und mit hohem emotionalen Faktor genutzten Fahrzeug ebenfalls ins Gewicht.
 

Bis die Wissenschaft neue, bahnbrechende Lösungen bei der Energie-Speichertechnik gefunden haben wird, werden und müssen sich deshalb alle namhaften Motorradhersteller der Welt auf die Weiterentwicklung ihrer Modelle mit herkömmlichen Antrieben konzentrieren.

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15.1.2018

NEUZULASSUNGEN 2017: STABIL AUF HOHEM NIVEAU

(SFMR) Mit 26’942 Neuzulassungen erzielte die Schweizer Motorradbranche das zweitbeste Ergebnis der vergangenen 20 Jahre. Der Rekord von 2015 mit 27'319 Neuzulassungen wurde nur knapp verpasst. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr betrug 2.1 %.

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Die Beliebtheit des Motorrads als Freizeit- und Hobby-Gerät bleibt ungebrochen. Trotz des nicht übermässig schönen Frühlings- und Sommerwetters 2017 blieb die Nachfrage nach neuen Motorrädern hoch. Mit 26'942 Neuzulassungen wurde das Ergebnis des Vorjahres um 2.1 % übertroffen. Der Gesamtmarkt an Motorrad- und Roller-Neuzulassungen 2017 betrug 45'487 Einheiten (minus 0.9 %).

 

Attraktive, neue Mittelklasse

Traditionsgemäss stehen in der Schweiz hubraumstarke, preislich in der Oberklasse angesiedelte Motorräder mit mehr als 1000 cm3 in der Gunst der Kunden weit oben. 2017 betrug ihr Anteil bei den Neuzulassungen 31.9 %, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 1.5 % bedeutet. Dafür findet eine technisch, optisch und vom Preis-/Leistungsverhältnis her höchst attraktive, neue Mittelklasse mit Hubräumen von 500 bis 1000 cm3 insbesondere bei einer jungen Kundschaft sowie bei Neueinsteigern immer mehr Zuspruch; der Marktanteil dieses Segments betrug 2017 bereits 50.5 % (plus 4.9 %).

 

Lifestyle und Erlebnis

Weiterhin stark gefragt sind Retro- und Vintage-Motorräder, die ein klassisch-attraktives Erscheinungsbild mit modernster Technik kombinieren und so dem allgemeinen Trend zu Lifestyle und Erlebnis folgen. Die Elektrotechnik ist im Motorradsektor noch nicht angekommen: Nur 73 Neuzulassungen entsprechen 0.3 % Marktanteil. Geringe Reichweiten, unausgereifte Technik und hohe Preise verhindern den Durchbruch.

 

Nachlassende Rollerverkäufe

2017 wurden 18’545 Roller verkauft, 4.5 % weniger als 2016. Geringere Spontankäufe mangels längeren Schönwetterperioden sowie teilweise noch nicht verfügbare Euro 4-geprüfte Fahrzeuge führten zum Rückgang. Elektrisch betriebene Roller fristen mit 472 verkauften Einheiten und 2.6 % Marktanteil weiterhin ein Mauerblümchendasein.

 

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3.11.2017

FÜHRERAUSWEIS-REVISION: MOTOSUISSE LANCIERT PETITION

motosuisse hat eine Petition betreffend der neuen Personenzulassungsverordnung (PZV), die eine Überarbeitung der Führerausweisvorschriften für Motorräder und Roller beinhaltet, lanciert. Gefordert werden unter anderem die Beibehaltung und Senkung des Direkteinstiegs-Alters von 25 auf 24 Jahre, wie bisher der Einstieg in die Kat. A2 (bis 35 kW) ab 18 Jahren sowie die Öffnung der 125cm3-Klasse für 16-Jährige.

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3.11.2017

FÜHRERAUSWEIS-REVISION: PETITION LANCIERT !

motosuisse hat eine Petition betreffend der neuen Personenzulassungsverordnung (PZV), die eine Überarbeitung der Führerausweisvorschriften für Motorräder und Roller beinhaltet, lanciert. Gefordert werden unter anderem die Beibehaltung des Direkteinstiegs-Alters und die Senkung des Einstiegsalters von 25 auf 24 Jahre, der Einstieg in die Kat. A2 (bis 35 kW) wie bisher ab 18 Jahren sowie die Öffnung der 125cm3-Klasse für 16-Jährige.

 

 

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17.10.2017

FÜHRERAUSWEIS-REVISION: BRANCHENVERBAND WEHRT SICH

Die Vernehmlassung zur neuen Personenzulassungsverordnung (PZV), die auch eine Überarbeitung der Führerausweisvorschriften für Motorräder und Roller beinhaltet, dauert noch bis zum 26. Oktober 2017. Geplant sind weitreichende Anpassungen an das bestehende EU-Recht, gleichzeitig aber auch neue Hürden und Änderungen bei den Mindestaltern.

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17.10.2017

Führerausweis-Revision für Motorrad und Roller

DER BRANCHENVERBAND WEHRT SICH

Die Vernehmlassung zur neuen Personenzulassungsverordnung (PZV), die auch eine Überarbeitung der Führerausweisvorschriften für Motorräder und Roller beinhaltet, dauert noch bis zum 26. Oktober 2017. Geplant sind weitreichende Anpassungen an das bestehende EU-Recht, gleichzeitig aber auch neue Hürden und Änderungen bei den Mindestaltern.

 

Der Motorrad- und Roller-Branchenverband motosuisse wehrt sich insbesondere gegen eine Abschaffung des Direkteinstiegs für die Kat. A (>35 kW Motorleistung) und wünscht, dass das Mindestalter analog zu Deutschland, ­Österreich und Italien von 25 auf 24 Jahre gesenkt wird. Die Schweiz wäre ohne Direkteinstieg ein Einzelfall. motosuisse weist auch ausdrücklich auf die deutlich gesunkenen Unfallzahlen trotz massiv gestiegenem Töff-Gesamtbestand hin. Während der Motorradbestand von 2000 bis 2016 von 490’000 auf rund 700’000 Fahrzeuge angestiegen ist, haben allein die tödlichen Unfälle um mehr als die Hälfte abgenommen.
 

motosuisse tritt auch dafür ein, dass in der Kat. A beschränkt (<35 kW Motorleistung) weiterhin nach zwei und nicht wie vom Bund vorgeschlagen nach vier Jahren sowie ohne zusätzliche praktische Fahrprüfung der A-Führerschein erlangt werden kann. motosuisse weist mit Nachdruck darauf hin, dass kein anderes europäisches Land eine derartige Vorschrift kennt. Auch das „A beschränkt“ Einstiegsalter von 18 Jahren muss gemäss motosuisse beibehalten werden, dies entspricht der Rechtslage unserer Nachbarländer; die Schweiz wäre erneut eine absolute Ausnahme in Europa, vermutlich sogar weltweit.
 

Inhaber des Führerausweises Kat. B (Auto) sollen gemäss motosuisse weiterhin nur die praktische Grundschulung absolvieren müssen.
 

Bei der Kat. A1 (125 cm3, maximal 11 kW Motorleistung) unterstützt der Branchenverband motosuisse den Vorschlag des Bundes, dass wie in den umliegenden Ländern das Einstiegsalter 16 eingeführt wird und so die 50-cm3-Klasse mit wenig ökologischen Zweitakt-Motoren entlastet wird.

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15.6.2017

MOTORRAD: ABS UND "KURVEN-ABS" SETZEN SICH DURCH

Seit der Einführung der Euro 4-Norm zu Beginn dieses Jahr sind alle neu homologierten Motorräder und Roller mit mehr als 125 cm3 Hubraum mit sicherheitsfördernden elektronischen Antiblockier-Bremssystemen (ABS) ausgestattet. Die Branche geht bereits einen Schritt weiter und bietet auch in Kurven wirksame ABS-Systeme an.

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Alle neuen Motorrad- und Rollermodelle sind mit ABS-Bremssystemen ausgestattet
 

MOTORRAD: ABS UND "KURVEN-ABS" SETZEN SICH DURCH


(SFMR) Seit der Einführung der Euro 4-Norm zu Beginn dieses Jahr sind alle neu homologierten Motorräder und Roller mit mehr als 125 cm3 Hubraum mit sicherheitsfördernden elektronischen Antiblockier-Bremssystemen (ABS) ausgestattet. Die Branche geht bereits einen Schritt weiter und bietet auch in Kurven wirksame ABS-Systeme an.

 

In der Schweiz werden aktuell 609 verschiedene Motorrad- und Rollermodelle angeboten. 549 davon sind strassenzugelassene Fahrzeuge, der Rest betrifft geländegängige Zweiräder für den Sporteinsatz. Alle 2017 neu homologierten, für den Strasseneinsatz zugelassenen Motorrad- und Rollermodelle ab 125 cm3 sind gemäss neuer Euro 4-Regelung mit elektronischen Antiblockier-Bremssystemen (ABS) ausgestattet, die im Ernstfall oder auf rutschigem Untergrund eine optimale Bremsleistung ermöglichen. Auch die kleineren Motorräder und Roller von 50 cm3 bis 125 cm3 sind mit Sicherheits-Bremssystemen ausgestattet. Den Herstellern steht es frei, die Fahrzeuge mit elektronischen ABS- oder mechanischen Kombibrems-Systemen zu bestücken.

Bereits vor der Einführung des ABS-Obligatoriums war die grosse Mehrheit der Motorräder und Roller mit sicherheitsfördernden ABS-Bremsen ausgestattet. 2016 waren es rund 74 Prozent, wobei die Quote bei den Motorrädern bei fast hundert Prozent lag.

 

Das „Kurven-ABS“ ist bereits im Handel

Die Branche geht bei den sicherheitsrelevanten Neuerungen bereits einen Schritt weiter: Neben elektronischen Assistenzsystemen – etwa Traktionskontrollen oder den Witterungs- und Strassenbedingungen angepassten Fahrmodi – bieten alle grossen Hersteller für ihre grossvolumigen Sport- und Touringmodelle sogenannte „Kurven-ABS“-Systeme an. Damit kann selbst in Schräglage eine optimale Verzögerung erreicht werden, ohne dass das Vorderrad zu blockieren und ein Sturz droht. Es ist zu erwarten, dass diese technisch komplexen Kurven-ABS-Systeme nicht nur in der Oberklasse, sondern in absehbarer Zeit auch in der Einsteiger- und in der Mittelklasse zur Standardausrüstung gehören werden.

 

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31.07.2017
MOTORRADFAHREN: SO SICHER WIE NOCH NIE

In der letzten Dekade sind die Unfallzahlen von Motorrädern und Rollern markant gesunken. Trotz einer Zunahme des Gesamtbestandes sind die Unfälle sowohl mit tödlichen Ausgang als auch mit Leicht- oder Schwerverletzten signifikant zurückgegangen.

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Positive Entwicklung der Motorrad-Unfallbilanz 2006 – 2016

                      

MOTORRADFAHREN: SO SICHER WIE NOCH NIE

(SFMR) In der letzten Dekade sind die Unfallzahlen von Motorrädern und Rollern markant gesunken. Trotz einer deutlichen Zunahme des Gesamtbestandes von 600'000 (2006) auf deutlich mehr als 700'000 Fahrzeuge (2016) sind die Unfälle sowohl mit tödlichen Ausgang als auch mit Leicht- oder Schwerverletzten signifikant zurückgegangen.

 

Die Zahlen sprechen für sich: Wurden vor zehn Jahren auf dem Schweizer Strassennetz noch 69 Motorrad/Roller-FahrerInnen getötet, waren es 2016 noch 43 (– 37,7%). Bei den Schwerverletzten waren es 1482 (2006) gegenüber 999 Personen 2016 (– 32,6%), bei den Leichtverletzten sank die Zahl von 3451 auf 2477 Verunfallte (– 28,2%).

 

Technischer Fortschritt, erhöhte Sensibilisierung

Zweirad-FahrerInnen sind naturgemäss von keiner Karosserie umgeben, bei Kollisionen oder Stürzen sind sie damit weniger geschützt als die Insassen vierrädriger Fahrzeuge. Die technischen Sicherheits-Fortschritte bei den Motorrädern – ABS-Bremstechnik, Traktionskontrollen, LED-Tagesfahrlichter, wählbare Fahrmodi und andere elektronische Assistenzsysteme – sowie eine von der Zweiradbranche nachhaltig unterstützte Sensibilisierung der Endverbraucher – gut sichtbare Schutzbekleidung, verbessertes Fahrkönnen, Besuch von Weiterbildungskursen – schlagen sich in den stark rückläufigen Unfallzahlen nieder.

 

Hohe Sichtbarkeit, vorausschauendes Fahren

Gemäss der Beratungsstelle für Unfallverhütung bfu sind dennoch weiterhin rund zwei Drittel der Unfälle, in die Motorrad/Roller-FahrerInnen involviert sind, fremdverschuldet. Umso wichtiger sind deshalb für Zweiradnutzer eine möglichst hohe Sichtbarkeit und ein konsequent vorausschauendes Fahren, um sich gegen das „Übersehen“ durch andere Verkehrsteilnehmer zu schützen.

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13.06.2017

MOTORRAD: NEUREGELUNG FÜR PRÜFUNGSFAHRZEUGE

Der Bundesrat will künftig für die praktische Motorradfahrprüfung der Kategorien „A beschränkt“ und „A“ keinen Mindesthubraum mehr vorschreiben und die Mindestmotorleistung anpassen.

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MOTORRAD: NEUREGELUNG FÜR PRÜFUNGSFAHRZEUGE

Der Bundesrat will künftig für die praktische Motorradfahrprüfung der Kategorien „A beschränkt“ und „A“ keinen Mindesthubraum mehr vorschreiben und die Mindestmotorleistung anpassen.

 

Motorräder der Kategorie A beschränkt oder unbeschränkt mit einem Hubraum von weniger als 400cm3 beziehungsweise 600cm3 eignen sich besonders gut für Fahreinsteiger. Sie sind weniger schwer und somit leichter zu fahren als die grösseren Modelle. Die Praxis zeigt, dass Motorradfahrende die praktische Prüfung auf dem Motorrad ablegen wollen, mit dem sie Fahren lernten. Der bisherige Mindesthubraum für Prüfungsfahrzeuge soll nicht dazu führen, dass sich Fahranfänger und -anfängerinnen wegen den Prüfungsvorschriften ein grösseres Motorrad kaufen, obwohl sie sich auf einem Modell mit kleinerem Hubraum sicherer fühlten.

 

Der Bundesrat will künftig keinen Mindesthubraum mehr vorschreiben und die Mindestmotorleistung anpassen. Um diesen Umständen Rechnung zu tragen, erlässt das Bundesamt für Strassen ASTRA bis zur Umsetzung des Entscheid des Bundesrates über die Anpassung der Anforderungen an Prüfungsfahrzeuge der Motorrad-Kategorie A gestützt auf Artikel 1 50 Absatz 6 VZV folgende  Weisung:

 

1. Zur praktischen Führerprüfung sind in Abweichung des Anhangs 12 Ziffer V VZV auch folgende Motorräder zuzulassen:

 

Kategorie A, unbeschränkt:

Ein Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von mindestens 35 kW und zwei Sitzplätzen.

 

Kategorie A, beschränkt auf 35 kW: Ein Motorrad ohne Seitenwagen mit einer Motorleistung von höchstens 35 kW und zwei Sitzplätzen, ausgenommen Motorräder der Unterkategorie A1.

 

2. Diese Weisung trat am 8. Juni 2017 in Kraft und gilt bis zum Inkrafttreten der nächsten Revision der Anforderungen an die Prüfungsfahrzeuge der Motorrad-Kategorie A. Die Weisung des ASTRA betreffend Prüfungsfahrzeuge der Motorrad-Kategorie A vom 15. März 2016 sowie die übergangsrechtliche Weisung des ASTRA betreffend Prüfungsfahrzeuge der Motorrad-Kategorie A vom 12. Mai 2016 werden aufgehoben.

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24.03.2017

BRANCHENPORTRAIT: MOTORRADBRANCHE SCHWEIZ 

Die CH-Motorradbranche (Motorrad und Roller) besteht aus drei Sparten:

  • Importeure
  • Händler/Garagen
  • Peripherie-Dienstleister
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BRANCHENPORTRAIT: MOTORRADBRANCHE SCHWEIZ

Die CH-Motorradbranche (Motorrad und Roller) besteht aus drei Sparten:

  • Importeure, die die Fahrzeuge, Ersatzteile und Ausrüstung (Töffbekleidung/Zubehör) von den Herstellern in Fernost, Europa und den USA importieren.
  • Händler/Garagen, die die Fahrzeuge plus Ausrüstung an die Schweizer Motorrad- und Roller-Interessenten verkaufen und für den Serviceunterhalt besorgt sind.
  • Peripherie-Dienstleister wie z. Bsp. Tankstellen (Treibstoff), Versicherungsanbieter (Motorradversicherung), Fahrlehrer, Fachmagazine etc..

 

Mit dem Verkauf von neuen Motorrädern und Rollern sowie Occasionen* erzielt die Motorrad- und Rollerbranche die Hälfte ihres Jahresumsatzes von 1.1 Milliarden Franken. Mit Servicearbeiten, Ersatzteilen, Reifen, Zubehör und Bekleidung generieren Importeure und Handel die restlichen 50%.

 

Umsatz 2016 Motorrad- und Rollerbranche Schweiz:

 

 

Betrag CHF

Anteil in %

Neuverkäufe Motorrad & Roller

  389'400'000.00

35.14

Occasionen Motorrad & Roller (ohne Privathandel)

  181'000'000.00

16.30

Total Fahrzeug-Verkauf

  570'400'000.00

51.44

 

 

 

Service/Reparaturen

  226'875'000.00

20.50

Ersatzteile

    67'085'000.00

6.05

Reifen

  102'070'000.00

9.21

Total Service, Ersatzteile, Reifen

  396'030'000.00

35.76

 

 

 

Zubehör

63'160'000.00

5.70

 

 

 

Bekleidung / Fahrer-Ausrüstung

78'645'000.00

7.10

 

 

 

 

 

 

TOTAL

1'108'235'000.00

100.00

 

Die Importeursfirmen beschäftigen je nach Marktgewicht ihrer Produkte 5 bis 40 Personen und verfügen je nach Importeur/Marke über Lagerhallen, Werkstattbereich für Garantiearbeiten, Marketingabteilung und Administration. Die Händlerbetriebe sind typische Schweizer KMU’s mit 2 bis 10 Beschäftigten, einzelne grosse Händler bieten Arbeitsplätze für 50 und mehr Personen.

 

Im Branchen-Importeursverband „motosuisse“ sind 21 Importeursfirmen vereint, der Händlerverband „2rad Schweiz“ zählt 700 Mitgliederfirmen.

 

Die Schweiz – ein Motorrad-Paradies

Kein anderes Land in Europa verfügt über eine so hohe Motorrad - Pro Kopf - Dichte. Der Motorrad-Boom setzte Ende der Sechziger Jahre im vorigen Jahrhundert ein. Damals überraschten japanische Hersteller die totgeglaubte Motorradszene mit mehrzylindrigen, starken Motorradmodellen und legten damit die Basis für den heute anhaltenden Lifestyle-Motorradtrend. Motorrad fahren gilt als schick und wird nicht mehr mit ölverschmiertem Outfit und herbem Sprachschatz assoziiert. Die Immatrikulationsstatistik zeigt ein für die Branche erfreuliches Bild: 1990 waren 286'600 Motorräder und nur gerade 12'370 Roller auf Schweizer Strassen unterwegs. Heute sind es 435'000 Motorräder und 274'000 Roller – ein Plus von 52 % bei den Motorrädern und ein sattes Plus von 2125 % bei den Rollern.

 

Motorrad und Roller – zwei Fahrzeugkategorien mit  unterschiedlichem Fokus

Ist es bei den Motorrädern bzw. bei deren Besitzern der Hauch des Abenteuers, der Freiheit und des Lifestyles, der zum Kauf animiert, reichen zum Rollerkauf profanere Anreize: verstopfte Städte, wenig Parkplatzmöglichkeiten für Autos, günstiger Kaupfpreis, geringe Unterhaltskosten, im Vergleich zum Auto wenig Benzinverbrauch, Helmstaufach, Automatikgetriebe, einfache Bedienung und partieller Wetterschutz machen den Roller zum idealen Stadt-/Agglomerations-Fahrzeug. Im Durchschnitt legen Roller- und Motorradfahrer in der Schweiz pro Jahr zwischen 3'000 bis 5'000 km zurück.

 

Elektro-Töffs und -Roller werden von diversen Anbietern auf dem Schweizer Markt angeboten, die verkauften Stückzahlen sind jedoch noch gering. Mit steigender Reichweite und tieferen Preisen dürfte mittel- und langfristig auch die Nachfrage in diesem Segment steigen.

 

Die Motorrad/Roller Statistik der neu verkauften Fahrzeuge zeigte in den letzten 5 Jahren folgende Zahlen:

 

Jahr

Motorrad

Roller

Total

2012:

23'464

22'140

46'710

2013:

21'645

22'579

44'223

2014:

23'341

21'383

44'724

2015:

27'306

21'507

48'813

2016:

26'391

19’506

45’897

 

 

Wetter und Konjunktur beeinflussen den Markt

Der Motorrad/Rollermarkt ist ein typischer „Outdoormarkt“: Ein paar wettermässig schöne Wochenenden mehr oder weniger oder ein schöner oder weniger schöner Frühling/Sommer beieinflussen den Geschäftsgang. Wird weniger gefahren, braucht es weniger Serviceleistungen, Ersatzteile, Zubehör und Bekleidung. Dies spürt die gesamte Branche  unmittelbar.

 

Auch die wirtschaftliche Grosswetterlage ist ein gewichtiger Faktor: Die Eurokursentwicklung zu Beginn der Saison 2015 hat sich auch auf den Motorrad/Rollermarkt ausgewirkt: Viele Importeure verzeichneten grosse Abschreiber auf bereits am Lager stehende und/oder schon in Fremdwährung bezahlte Fahrzeuge.

Preissenkungen wurden, wo möglich, von den Importeuren rasch an den Detailhandel weitergegeben. Wegen den relativ höheren Faktorkosten in der Schweiz konnte diese Eurokurs bedingte Preissenkung jedoch nicht zu 100 Prozent an die Kunden weitergegeben werden. Je nach Importeur und Einkaufsmodus sind die Motorrad/Roller-Importeure EUR/CHF oder USD/CHF abhängig. Deshalb stehen für Preissenkungen ganz unterschiedliche oder im Einzelfall auch nur wenig Spielräume offen.

 

Viele Kunden profitierten 2015 von den günstigen Preisen und zogen einen erst für 2016 geplanten Motorradkauf zeitlich vor, was sich in den Verkäufen deutlich niederschlug. Dank den tieferen Preisen konnte der Auslandeinkauf von Motorrädern und Rollern gebremst werden. Dieser lag vor der Preissenkung in besorgniserregendem Rahmen. Fahrzeuge sind unterhaltsintensiv. Die meisten Kunden schätzen gute und umfassende Händlerdiensteistungen und sind bereit, dafür einen angemessenen Preis zu bezahlen. Dieser darf leicht höher sein als im Euroraum, aber die Schmerzgrenze nicht überschreiten. Der Motorradhandel reagiert bewusst und sensibel auf dieses Thema und ist damit bisher gut gefahren.

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28.02.2017

TÖFFSAISON-START: TIPPS FÜR MEHR FAHRSPASS 

Mit guter Ausrüstung, technisch einwandfreiem Töff und körperlicher und geistiger Fitness macht Motorradfahren Spass. Tipps der Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen SFZ für einen guten Saisonstart.

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TÖFFSAISON-START: TIPPS FÜR MEHR FAHRSPASS

Mit guter Ausrüstung, technisch einwandfreiem Töff und körperlicher und geistiger Fitness macht Motorradfahren Spass. Tipps der Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen SFZ für einen guten Saisonstart.

Töfffahren stellt höhere Anforderungen an Konzentration und Fitness als Autofahren.

  • Wer fit und ausgeruht auf den Töff steigt, fährt entspannter und sicherer.
  • Vorausschauende Fahrweise heisst nicht langsam fahren, sondern geistig aktiv fahren.
  • Wichtig beim Töffkauf: Töff und FahrerIn müssen zueinander „passen“: eine Probefahrt mit mehreren Maschinen liefert wichtige Erkenntnisse.

 

Gute Fahrerausrüstung: ein Muss

Mit einer guten Ausrüstung fährt man komfortabel und sicher. Nur mit Flipflops und T-Shirt bestückt auf den Töff – ein no-go! Motorradstiefel, -Jacke, -Handschuhe und geprüfter Helm bilden die Minimalausrüstung. Mehr Sicherheit bieten Hose/Kombi aus Leder oder Sicherheitsgewebe mit Protektoren sowie ein Rückenprotektor.

  • Wichtig: Beim Motorradkauf die Anschaffungskosten der Ausrüstung einkalkulieren.
  • Beim Helmkauf auf perfekte Passform achten, ein gut sitzender Helm erhöht das Fahrvergnügen.
  • Wenn möglich den Helm vor dem Kauf eine halbe Stunde auf dem Kopf tragen und auf einer Probefahrt allfällig störende Windgeräusche feststellen.
  • Helm nach 5 bis 6 Jahren auswechseln.

 

Periodischer Service:

Längere Lebensdauer Ein gut gewartetes Motorrad fährt perfekt und über tausende von Kilometern. Die vom Fahrzeughersteller festgesetzten Service-Intervalle beachten/einhalten.

  • Wichtig vor dem Saisonstart: ein Check beim Fachhändler deckt allfällige Defekte auf, bevor diese die Fahrfreude vermiesen.

 

Weiterbildung: macht Spass und wird finanziell unterstützt

Wer besser fährt, hat mehr Spass am Fahren und fährt sicherer. Kursangebote finden sich im Internet unter dem Suchwort „Motorrad Weiterbildungskurse"

  • Man kann immer dazu lernen: Weiterbildungskurse sind auch für geübte Motorradfahrer empfehlenswert.

 

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16.01.2017

NEUZULASSUNGEN 2016: AUF HOHEM NIVEAU

Die Rekordzahl von 2015 bei den Motorrad-Neuzulassungen konnte 2016 erwartungsgemäss nicht ganz erreicht werden: Mit 26’391 verkauften neuen Motorrädern wurde jedoch das zweitbeste Branchenergebnis der letzten 20 Jahre erzielt.

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NEUZULASSUNGEN 2016: AUF HOHEM NIVEAU

Die Rekordzahl von 2015 bei den Motorrad-Neuzulassungen konnte 2016 erwartungsgemäss nicht ganz erreicht werden: Mit 26’391 verkauften neuen Motorrädern wurde jedoch das zweitbeste Branchenergebnis der letzten 20 Jahre erzielt.

 

2015 sorgten tiefe Preise wegen der Aufhebung des Mindestkurses des Schweizer Frankens gegenüber dem Euro sowie das traumhaft schöne Sommer- und Herbstwetter für eine hohe Nachfrage nach Motorrädern. Das damalige Rekordverkaufsergebnis konnte 2016 nicht ganz erreicht werden. Mit 26’391 Neuverkäufen – minus 3.4 % – blieb das Ergebnis allerdings über den Erwartungen des Handels. Vor dem Hintergrund des vergangenen nassen Frühlings- und Sommerwetters ist das Resultat als sehr positiv zu werten.

 

Hubraumstarke Maschinen weiterhin im Trend

Von den 26'391 neu verkauften Motorrädern 2016 verfügen 20'864 bzw. 79 % über mehr als 500 cm3 Hubraum. 2015 betrug dieser Anteil noch 75%. Besonders gefragt waren grossvolumige Touringmaschinen und sportliche Mittelklasse-Bikes mit 600 bis 1'000 cm3 Hubraum. Auch Custom- und Klassic-Bikes sowie Cruiser-Modelle wurden gut nachgefragt. Bei den Elektro-Motorrädern (ohne Roller) stiegen die Stückzahlen von 83 Stück im Jahr 2015 auf 113 Einheiten im Jahr 2016, anteilmässig liegen sie jedoch nur bei knapp 0.5 %. Grund für die zur Zeit noch schwache Nachfrage sind die zu geringe Reichweite und relativ hohe Preise.

 

Mehr junge Käufer

Während Jahren kämpfte die Motorradbranche mit fehlenden Jungkäufern. In den letzten zwei, drei Jahren stellen Importeure und Händler ein steigendes Interesse dieser Altersklasse am Motorrad fest. Die Gründe dafür sind günstige Preise bei Einsteiger- und Mittelklasse-Maschinen, attraktive neue Urban-Bikes, die Verkehrsdichte in Innenstädten und Agglomerationen sowie der allgemeine Trend zu Lifestyle und Erlebnis.

 

Weniger Roller-Verkäufe

2016 wurden 19’506 neue Roller verkauft, 9.7 % weniger als im Vorjahr. Scooter werden – anders als die Motorräder – viel eher spontan gekauft. Schlechtes Wetter drückt deshalb stärker auf die Kauflust. Die Elektroroller legten von 405 auf 534 Stück zu, ihr Anteil an den Roller-Neuverkäufen beträgt neu 2.7 % (2015: 1.8%).

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