29.09.2016

CH-TÖFF- UND ROLLERMARKT 2016: 1.1 MIA UMSATZ

Mit dem Verkauf von neuen Motorrädern und Rollern sowie Occasionen erzielt die Motorrad- und Rollerbranche die Hälfte ihres Jahresumsatzes. Die Bereiche Service, Ersatzteile, Reifen, Zubehör und Bekleidung machen die zweite Umsatzhälfte aus.

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CH-TÖFF- UND ROLLERMARKT 2016: 1.1 MIA. UMSATZ

Mit dem Verkauf von neuen Motorrädern und Rollern sowie Occasionen erzielt die Motorrad- und Rollerbranche die Hälfte ihres Jahresumsatzes. Die Bereiche Service, Ersatzteile, Reifen, Zubehör und Bekleidung machen die zweite Umsatzhälfte aus.

 

Die Schweizer Motorrad- und Roller-Importeure und -Händler erzielen mit 6'500 Beschäftigten ihren Umsatz nicht nur mit dem Verkauf von Neufahrzeugen und Occasionen, wichtig sind für sie auch die Folgegeschäfte mit Service/Reparaturen, Ersatzteilen, Reifen, Zubehör und Bekleidung.

Service/Reparaturen, Ersatzteile und Reifen    

Ohne Werkstattleistungen läuft bzw. fährt gar nichts im Motorrad/Roller-Gewerbe. Mit dem Unterhalt der Motorräder und Scooter werden 36 % des Gesamtumsatzes erzielt: 227 Mio. Franken entfallen auf Service/Reparaturen, 67 Mio. auf Ersatzteile und 102 Mio. auf den Verkauf und die Montage von Reifen.

 

Zubehör: vom GPS über den Tankrucksack bis zur Gegensprechanlage

Der Wunsch nach mehr Individualität und gesteigerte Komfortbedürfnisse führt zu mehr Nachfrage beim Zubehör. Helmgegensprechanlagen, GPS-Systeme, Windschutzscheiben, Koffer-Sets etc. – der Motorrad- und Rollerkunde hat die Wahl. Mit 63 Millionen Franken bzw. 5.7% des Gesamtumsatzes ist der Handel mit Zubehör ein willkommenes Zusatzgeschäft für die Branche.

 

Bekleidung: Sicherheitsdenken und Modeansprüche bringen Umsatz

Die Verbindung von Sicherheit und Lifestyle ist heute bei der Motorrad/Roller-Bekleidung und Ausrüstung eine Selbstverständlichkeit. Was schützt, darf auch dem Auge gefallen. Moderne Motorrad/Roller-Jacken, Hosen, Kombis, Handschuhe, Stiefel und Helme werden nicht nur nach sicherheitsrelevanten Aspekten gefertigt, sondern müssen auch modische und trendige Ansprüche erfüllen. Vom Fahrer-Lifestyle profitiert die Branche, mit Bekleidung/Ausrüstung macht sie rund 79 Millionen Franken Umsatz.

 

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MODIFICATIONS CATÉGORIE « A LIMITÉ »

Qu'est-ce qui change? Comment passer du permis de conduire A 25 kW (pas de permis d’élève conducteur) à la nouvelle catégorie A 35 kW ?

 

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15.6.2016

TÖFF-TRENDS: CUSTOMIZING, VINTAGE-STYLE, DESIGNTUNING

Ob Kleider, Schmuck, Uhren, Schuhe, Auto, Eigenheim: Gefragt sind Lifestyle und persönliche Note. Dieser Trend hat auch die Motorradszene erfasst. Customizing, Vintage-Look und Designtuning machen aus Fliessband-Serienmotorrädern Hingucker mit individuellem Touch.  

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TÖFF-TRENDS: CUSTOMIZING, VINTAGE-STYLE, DESIGNTUNING

Ob Kleider, Schmuck, Uhren, Schuhe, Auto, Eigenheim: Gefragt sind Lifestyle und persönliche Note. Dieser Trend hat auch die Motorradszene erfasst. Customizing, Vintage-Look und Designtuning machen aus Fliessband-Serienmotorrädern Hingucker mit individuellem Touch.

 

Customizing: Bestehendes Motorrad mit Accessoires aufwerten

Breiterer Lenker, komfortablerer Sattel, vorverlegte Fussrasten, elegante Windschutzscheibe... die Möglichkeiten, einen Töff mit Zubehör optional aufzuwerten sind fast unbeschränkt. Motorradhersteller und Zubehöranbieter bieten praktische, komfortsteigernde oder optische Accessoires, welche optional zum Serientöff erhältlich sind. Wie beim Auto kann damit jeder Töfffahrer sein Motorrad nach eigenen Wünschen und Ansprüchen ausrüsten.

 

Vintage-Style: Moderne Töffs im Look der 1930er bis 1970er Jahre

Die verwaschene Jeans als modische Lifestyle-Hose diente als Vorbild. Töff-Designer der grossen Motorradhersteller übetrugen den „Good old Look“ der Jeanshose auf das Motorrad-Design, entstanden sind eine Vielzahl von Vintage-Modellen in unterschiedlichen Preisklassen. Doch der trendige Oldstyle täuscht: Die Vintage-Bikes sind technisch mit ABS, elektronischen Fahrwerksmodi, modernster Motorentechnologie etc. voll auf der Höhe der Zeit. Das gleiche gilt für die Vintage-Motorradmode: Jacken, Hosen, Helme und Brillen entsprechen dem Vintage-Design, sind aber qualiäts- und sicherheitsmässig auf dem Stand von heute.

 

Design- & Extrem-Tuning: Motorrad optisch verändern

Möglich ist alles: Aufmotzen oder Abspecken bis zum Gehtnichtmehr, mehr Chrom oder weniger Chrom, mehr Farbe oder tiefschwarzer Look. Ein Töff lässt sich auf tausend Arten verschönern, verändern, dem eigenen Gusto entsprechend anpassen. Als Basis für das Designtuning dient in der Regel ein bestehendes Serienmotorrad, welches formal oder farblich umgebaut bzw. ergänzt wird. Sogenannte Hardcore-Umbauten sind komplett neu konstruierte Einzelanfertigungen auf Basis eines vorhandenen Rahmens und Motors.   

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9.10.2015

DIE RENAISSANCE DES MOFAS

In den Boomjahren zwischen 1961 und 1980 fanden jährlich zehntausende Mofas ihre KäuferInnen. Das Mofahoch ist heute zwar vorbei, doch in den Städten und auf dem Land haben Jugendliche die Vorteile des Mofas wiederentdeckt und verhelfen dem kultigen Gefährt zu neuer Attraktivität.

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DIE RENAISSANCE DES MOFAS

In den Boomjahren zwischen 1961 und 1980 fanden jährlich zehntausende Mofas ihre KäuferInnen. Das Mofahoch ist heute zwar vorbei, doch in den Städten und auf dem Land haben Jugendliche die Vorteile des Mofas wiederentdeckt und verhelfen dem kultigen Gefährt zu neuer Attraktivität.

 

1961 wurde in der Schweiz die Fahrzeugkategorie Motorfahrrad eingeführt. Als „Mofa“ wurde es innert kürzester Zeit zum Fortbewegungsmittel des kleinen Mannes und zum Statussymbol der männlichen Jugend, geprägt durch deren Wettbewerb, möglichst viel Leistung aus den gedrosselten Einzylinder-Zweitaktmotörchen herauszukitzeln. Auf der Höhe seines Erfolges wurden in den frühen 70er Jahren über 70'000 Mofas pro Jahr verkauft.

 

Der Helmzwang setzte Mitte der 80er Jahre dem Boom ein abruptes Ende. Teurer Katalysator, Konkurrenz durch die schnelleren und eleganteren kleinen 50er Roller sowie das Aufkommen des Mountainbikes und später des Elektrovelos machten dem Mofa zusätzlich zu schaffen. Dennoch sind die kleinen Flitzer mit einem Bestand von 120’000 Exemplaren heute noch weit verbreitet!

 

Neu entdeckt als Kultfahrzeug

Seit zwei, drei Jahren erlebt das Mofa bei jugendlichen Urban-People und Fans einen Aufwind als kultiges Liebhaberfahrzeug. Die Vorteile liegen trotz eleganterer Konkurrenzfahrzeuge wie z.B. e-Bike und Roller auf der Hand: Die Anschaffungskosten sind bescheiden, genauso wie Benzinverbrauch und Wartungsaufwand. Neue Mofas sind dank moderner Katalysatortechnik sauber und umweltverträglich. Der benötigte Parkraum und das Handling sind velolike. Zusätzlich dürfen Mofas auch auf Radwegen fahren, ein echter Sicherheitsfaktor.

 

Günstig und praktisch

Wer scharf kalkuliert, erkennt schnell, dass es kaum eine günstigere Alternative gibt, um sich motorisiert fort zu bewegen. TöfflibenutzerInnen schätzen nebst den unschlagbar günstigen Kilometerkosten zudem die unkomplizierte Bedienung sowie den geringen Platzbedarf. Und in vielen Fällen das Feeling, ein einzigartiges Zweiradfahrzeug mit Kultstatus zu bewegen.

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9.1.2015

STARKER FRANKEN: MOTORRADBRANCHE STELLT SICH DER HERAUSFORDERUNG

Der aktuell starke Franken stellt Motorrad- und Roller-Importeure und -Handel vor grosse Herausforderungen, da sie bei den Herstellern einen Grossteil der neuen 2015er Fahrzeuge bereits im letzten Quartal 2014 bestellten und bezahlten, diese jedoch erst jetzt und im Laufe der Saison an Kunden verkaufen können. Die einzelnen Markenimporteure und -Händler lancieren deshalb individuelle, innovative Angebote bei Neufahrzeugpreisen, Eintauschofferten und Finanzierungsmöglichkeiten. Sie vermindern dadurch den Reiz zum Einkauftourismus und sichern Arbeitsplätze in der Schweiz.

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STARKER FRANKEN: MOTORRADBRANCHE STELLT SICH DER HERAUSFORDERUNG

Der aktuell starke Franken stellt Motorrad- und Roller-Importeure und -Handel vor grosse Herausforderungen, da sie bei den Herstellern einen Grossteil der neuen 2015er Fahrzeuge bereits im letzten Quartal 2014 bestellten und bezahlten, diese jedoch erst jetzt und im Laufe der Saison an Kunden verkaufen können. Die einzelnen Markenimporteure und -Händler lancieren deshalb individuelle, innovative Angebote bei Neufahrzeugpreisen, Eintauschofferten und Finanzierungsmöglichkeiten. Sie vermindern dadurch den Reiz zum Einkauftourismus und sichern Arbeitsplätze in der Schweiz.

 

Importeure und Handel setzten 2014 in der Schweiz 44’724 neue Motorräder und Roller ab. Bei einem Durchschnittsverkaufspreis von 15’000 Franken pro Töff und 4'000 Franken pro Roller generierten die Neuverkäufe dieser beiden Fahrzeuggattungen einen Umsatz von 435 Mio. Franken, der Verkauf von Occasionsfahrzeugen zusätzliche 160 Mio. Franken. Der Umsatz aus Service- und Reparaturarbeiten, Handel und Verkauf von Ersatzteilen, Zubehör und Bekleidung betrug 400 Mio. Franken, rund 40% des Gesamtumsatzes von einer Milliarde Franken.

 

Zwischen 2 und 60 Beschäftigte pro Firma, total 7'000 Arbeitsplätze

Die Branche bietet und sichert 6’000 Menschen in der Schweiz ihren Arbeitsplatz, 1'000 davon sind Ausbildungsplätze für Lehrlinge. Dazu kommen ca. 1'000 von der Zweiradbranche indirekt abhängige Arbeitsplätze wie z.B. Tankwarte, Beschäftigte von Versicherungen, Fahrlehrern. Im einzelnen Händlerbetrieb arbeiten zwischen 2 und 30 Personen, bei den Importeuren schwankt die Zahl zwischen 5 und 60 Beschäftigten pro Firma. Die Branche betreut in der Schweiz einen Motorrad- und Roller-Bestand von 420'000 Motorrädern und 280'000 Rollern sowie 170'000 Mofas.

 

560 Mio. Franken für volkswirtschaftlich relevante zusätzliche Leistungen und  Fiskalabgaben

Für Werbung, Drucksachen und PR-Aktivitäten gab die Branche im letzten Jahr 40 Mio. Franken aus, die Mehrwertsteuer für sämtliche Bereiche brachte dem Fiskus 80 Mio Franken. Aus dem Betrieb der Mofas, Roller und Motorräder durch die Endverbraucher flossen zusätzlich folgende Beträge: 300 Millionen Franken für Versicherungen und Motorfahrzeugsteuern; 20 Millionen für Autobahnvignetten und 120 Mio für Treibstoffzölle.

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20.06.2014

ROLLER UND TÖFFS: IDEALE ALTERNATIVEN ZU ÖV UND AUTO

688’000 Motorräder und Roller verkehren auf Schweizer Strassen. Die handlichen und wenig Platz beanspruchenden Zweiräder sind in den von Stau- und Parkplatznöten geplagten Städten und Agglomerationen attraktive Alternativen zu ÖV und Auto – gemäss Fachstelle für Zweiradfragen SFZ mit grossem Zukunftspotenzial.

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20.06.2014

ROLLER UND TÖFFS: IDEALE ALTERNATIVEN ZU ÖV UND AUTO

688’000 Motorräder und Roller verkehren auf Schweizer Strassen. Die handlichen und wenig Platz beanspruchenden Zweiräder sind in den von Stau- und Parkplatznöten geplagten Städten und Agglomerationen attraktive Alternativen zu ÖV und Auto – gemäss Fachstelle für Zweiradfragen SFZ mit grossem Zukunftspotenzial.

 

1990 waren in der Schweiz 287'000 Motorräder und 12'000 Roller immatrikuliert. Heute sind es 414'000 Töffs (plus 44 %) und 274'000 Roller (plus 2183 %). Die Gründe für die steigende Beliebtheit der Töffs und den unglaublichen Aufschwung der Roller sind vielseitig:

 

Roller: handlich, günstig, bediendungsfreundlich – ideal für Stadt und Agglomeration

  • Ideal für Kurz- und Mittelstreckeneinsatz im Stadt- und Agglomerationsbereich
  • Günstig in Anschaffung und Unterhalt, geringer Verbrauch
  • Problemlose Bedienung dank E-Starter und Automatikgetriebe
  • Handlich, geringer Platzbedarf, geringes Gewicht, Staufach für Helm
  • Fahrbar mit Führerschein ab 16 Jahren (50 cm3-Modelle)
  • Autofahrer erhalten den A1-Führerschein nach Absolvieren eines 8 Std.-Grundkurses (2x4h) ohne zusätzliche theoretische oder praktische Prüfung

 

Motorrad: Synonym für Lifestyle, Freiheit, Abenteuer

  • Freizeit- und Alltagsfahrzeug mit hohem Spassfaktor
  • Auf Landstrassen, Pässen und in der Stadt gleichermassen einsetzbar
  • Ähnlich wie beim Roller: Platzbedarf weniger als 1/3 eines Autos
  • In der Schweiz in 890 Modellvarianten von 50 cm3 bis 2'300 cm3 erhältlich, als Tourenbikes, Sport-Bikes, Naked-Bikes, Retro-Bikes, Chopper, Enduros etc.
  • Je nach Modell ausgerüstet mit modernster Technik und Features wie ABS, diversen Fahrwerks-Modi, Top-Bremsen, Antriebsschlupfregelung etc.
  • Oft hoher Identifikationsgrad der Fahrer mit ihrer Motorradmarke
  • In den letzten Jahren starke Zunahme an Motorrad fahrenden Frauen

 

Prognose: Die wenig Platz beanspruchenden Roller und Töffs werden als Individual-Verkehrsmittel auch in Zukunft auf der Erfolgsspur fahren. Sie sind vor allem in der Stadt und Agglo ideale Alternativen zu ÖV und Auto. Das Motorrad steht zusätzlich für Abenteuer, Spass und Lifestyle. Eigenschaften, die in Zukunft noch mehr gewichtet werden als heute.

 

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19.03.2014

TÖFFAHRER ERHALTEN 100 FRANKEN AN DIE KURSKOSTEN VON FAHRSICHERHEITSTRAININGS

Der Fonds für Verkehrssicherheit FVS subventioniert den Besuch freiwilliger, zertifizierter Motorrad-Sicherheitstrainings und Fortsetzungskurse mit 100 Franken. Ziel der Aktion: Erhöhung des Fahr- und Sicherheitsniveaus von Motorrad-Fahrern.

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Fonds für Verkehrssicherheit FVS unterstützt Töfffahrer

 

TÖFFAHRER ERHALTEN 100 FRANKEN AN DIE KURSKOSTEN VON FAHRSICHERHEITSTRAININGS

 

Der Fonds für Verkehrssicherheit FVS subventioniert den Besuch freiwilliger, zertifizierter Motorrad-Sicherheitstrainings und Fortsetzungskurse mit 100 Franken. Ziel der Aktion: Erhöhung des Fahr- und Sicherheitsniveaus von Motorrad-Fahrern.

 

Motorradfahrer haben keine Karrosserie, die bei einem Sturz oder Zusammenprall vor Verletzungen schützt. Umso wichtiger ist für sie die möglichst optimale Beherrschung des Fahrzeugs und eine vorausschauende Fahrweise.

 

Die Lerninhalte der von professionellen Kursanbietern durchgeführten Motorradfahrtrainings sind ganz auf die sichere Fahrpraxis im Alltag ausgelegt. Kompetente Instruktoren wecken das Bewusstsein der Kursteilnehmer für Verkehrssituationen und schulen gezielt Reaktionsschnelligkeit und Fahrzeugbeherrschung: Vollbremsungen und Ausweichmanöver, vorausschauendes Fahren, die richtige Linienwahl und das richtige Einschätzen von Verkehrssituationen gehören zum Grundrepertoire.

 

Lernwillige sollten jetzt im Frühling profitieren und rechtzeitig ein entsprechendes Fahrtraining buchen. Nach erfolgreich absolviertem Kurs bei einem zertifizierten Anbieter erhalten TeilnehmerInnen 100 Franken an die Kurskosten. Dieser Betrag wird den Kursteilnehmenden direkt von den zertifizierten Kursanbietern zurückerstattet.

 

Wer mit dem richtigen Können in der Hinterhand gelassen und vorausschauend Motorrad fährt, fährt  sicherer und mit noch mehr Vergnügen.

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25.04.2013

BILLIGROLLER OFT UNSERIÖS BIS GEFÄHRLICH

Mit guter Ausrüstung, technisch einwandfreiem Töff und körperlicher und geistiger Fitness macht Motorradfahren Spass. Tipps der Schweizerische Fachstelle für Zweiradfragen SFZ für einen guten Saisonstart.

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BILLIGROLLER OFT UNSERIÖS BIS GEFÄHRLICH    

Periodisch versuchen Fachmärkte, Discounter und Internetanbieter im Rollermarkt mit Billigangeboten Fuss zu fassen. Der vermeintliche Schnäppchenkauf kann für den Käufer zum Alptraum mit gefährlichen Folgen werden.

 

Unprofessionelle Beratung

  • Beim Rollerkauf spielen Faktoren wie Einsatzzweck, Fahrsicherheit, Service-Sicherheit und Know-how des Händlers eine zentrale Rolle. Damit Fahrspass und Freude am Roller nachhaltig bleiben, ist die fachmännische Beratung – vor und nach dem Kauf – ein Muss.
  • Billiganbieter haben oft kein Fachpersonal mit genügendRoller-Know-how. Die Beratung ist unprofessionell, ausgerichtet auf den schnellen Verkauf.
  • Vielfach wird von Billiganbietern nur das Fahrzeug angeboten, passendes Zubehör oder Bekleidung ist für den Kunden meistens nicht verfügbar. Von den Importeuren der bekannten Marken wird hingegen für möglichst hohe Sicherheit entwickeltes und geprüftes Zubehör angeboten.

 

Mangelnder Support bei Service/Reparaturen

  • Etablierte Marken-Importeure führen in regelmässigen Abständen in Zusammenarbeit mit dem Fachhandel technische Schulungen für das Vertriebsnetz/Fachpersonal durch und organisieren Kurse für Beratungen und Kundenservice.
  • Viele Billiganbieter haben hingegen keineder Roller muss bei Service/Reparaturen per Camion zu einer entfernt liegenden Servicestelle gebracht werden und ist mehrere Tage nicht verfügbar.
  • Schlimmer noch: In Kundeninformationen raten Billiganbieter zu Selbstreparaturen ohne Garantieverlust. Ratschläge, die aus Sicht der Verkehrssicherheit absolut unhaltbar sind. 
  • Oft fehlt der persönliche Kontakt vom Kunden zum Verkäufer, jedes Mal ist eine andere Ansprechperson vor Ort. Der Kunde muss seine Anliegen immer wieder neu vermitteln.
  • Garantieleistungen: Diese werden zwar vordergründig angekündigt, bei Bedarf sind sie aber oft lückenhaft oder – bei Aufgabe der Verkaufstätigkeit/Geschäftstätigkeit – für den Kunden gar nicht mehr abrufbar.

 

Ökologische Aspekte?

Billigangebote fördern die Wegwerfgesellschaft-Mentalität: Wenn der Billig-Roller nicht mehr funktioniert, wirft man ihn auf die Halde, da eine Reparatur unter Umständen im Vergleich zum Kaufpreis teurer käme.

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14.03.2013

IMMER MEHR FRAUEN FAHREN TÖFF UND ROLLER

13% der in der Schweiz eingelösten Motorräder bzw. 27% der Roller werden gemäss der Schweizerischen Fachstelle für Zweiradfragen SFZ von Frauen gefahren, Tendenz steigend. Emanzipation, auf den Frauengeschmack zugeschnittene Fahrzeugmodelle und die Verkehrsdichte in Agglos und Städten sind die Hauptgründe des Trends.

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IMMER MEHR FRAUEN FAHREN TÖFF UND ROLLER

13% der in der Schweiz eingelösten Motorräder bzw. 27% der Roller werden gemäss der Schweizerischen Fachstelle für Zweiradfragen SFZ von Frauen gefahren, Tendenz steigend. Emanzipation, auf den Frauengeschmack zugeschnittene Fahrzeugmodelle und die Verkehrsdichte in Agglos und Städten sind die Hauptgründe des Trends.

 

Frauen am Motorradlenker sind keine Ausnahmen mehr. Sie geben tüchtig Gas, um mit den Männern gleichzuziehen. Von den 407'000 in der Schweiz gefahrenen Motorrädern und 270'000 Rollern werden 53’000 bzw. 73’000 von Frauen pilotiert – vor zehn Jahren waren es noch ein Bruchteil davon.

 

Frau und Motorrad – nicht mehr nur Männersache

Die Gründe, welche die Frauen zum Motorrad fahren animieren, decken sich mit der Entwicklung in anderen Bereichen: Frauen sind emanzipiert, lassen sich nicht mehr auf die Sozia-Rolle reduzieren, sondern nehmen den Lenker selbst in die Hand. Die Industrie unterstützt sie dabei kräftig: handliche und problemlos zu bedienende Volumen- und Nischenmodelle laden ein zum entspannten Fahrvergnügen – die einst nur mit viel Kraftaufwand in Gang zu bringenden und schwer zu steuernden

„Eisenhaufen“ sind – auch für Männer – längst Geschichte.

Im Sog der in den letzten Jahren erfolgten Verschiebung des Motorrad-Images vom „Bösen Buben Vehikel“ hin zum Lifestyle-Trend-Fahrzeug leben Frauen ihren persönlich gefärbten Motorradtraum so facettenreich wie die Motorradmannen. Gemütliches Dahingleiten im Frauenpulk findet ebenso statt wie zügig-sportliches Fahren zusammen mit Partner und/oder Kolleginnen und Kollegen.

 

Frau und Roller – praktische Liaison vor allem im Agglo- und Stadtbereich

Mehr noch als das Motorrad punkten bei Frauen jeglichen Alters schicke Roller. Einerseits bieten sie praktische Vorteile wie günstige Anschaffungskosten, bezahlbaren Unterhalt, Handlichkeit, geringes Gewicht, Automatikgetriebe und Helmstaufach, andererseits schätzen Frauen den hohen Nutzwert besonders im Stadt- und Agglobereich. Mit dem Roller kommt Frau zügig und unabhängig von A nach B und findet leicht einen Parkplatz.

 

Wie bei den Motorrädern lancieren die Hersteller auch Scooter-Modelle speziell für Frauen. Farben und Formen sind abgestimmt auf den femininen Geschmack, besonders in den kleineren Hubraumklassen ist die entsprechende Modellauswahl gross.

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