moto-suisse Vereinigung der Schweizer Motorrad- und Roller-Importeure,Medienmitteilungen 2022 Aktuelle Mitteilungen
 

MEDIENMITTEILUNGEN MOTOSUISSE / SFMR 2022

 

Mitteilungen zum Schweizer Motorrad- und Rollermarkt, Tipps und Informationen für Motorradfahrer

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:

Schweizerische Fachstelle für Motorrad und Roller SFMR / Medienstelle motosuisse

Gibelinstrasse 25 • 4500 Solothurn • Telefon 032 621 70 51 • info@fachstelle-motorrad.ch 

 


26.07.2022: Motorrad/Roller-Markt Schweiz, 1. Semester 2022

LIEFERPROBLEME BEEINFLUSSEN MOTORRADMARKT

(SFMR) Nach den sensationellen Rekordabsätzen während der Corona-Jahre 2020/21 hat sich der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt im 1. Semester 2022 wieder auf ähnlichem Niveau wie in den Jahren vor der Pandemie und vor den Änderungen der Führerausweis-Kategorien eingependelt. Ohne die globalen Lieferprobleme sowie die Rohstoffprobleme bei den Herstellern wären die Resultate mit Sicherheit deutlich besser ausgefallen.

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26.07.2022: Motorrad/Roller-Markt Schweiz, 1. Semester 2022

LIEFERPROBLEME BEEINFLUSSEN MOTORRADMARKT

(SFMR) Nach den sensationellen Rekordabsätzen wa?hrend der Corona-Jahre 2020/21 hat sich der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt im 1. Semester 2022 wieder auf ähnlichem Niveau wie in den Jahren vor der Pandemie und vor den Änderungen der Führerausweis-Kategorien eingependelt. Ohne die globalen Lieferprobleme sowie die Rohstoffprobleme bei den Herstellern wären die Resultate mit Sicherheit deutlich besser ausgefallen.

 

Mit einem Minus von 15,2 % gegenüber der Vorjahresperiode schloss der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt das erste Semester von Januar bis Juni 2022 ab. Mit 30‘705 Einheiten liegt er aber immer noch deutlich höher als 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie (25‘923 Stück). Die Beliebtheit des motorisierten Zweirads bleibt also ohne jeden Zweifel ungebrochen.

 

Roller: Kräftig zugelegt

Insbesondere die praktischen und vorwiegend als Transportfahrzeuge verwendeten Roller haben im Vergleich zur Vorjahresperiode nur 2,3 % eingebüsst (10‘591 gegenüber 10‘846 Stück). Im Vergleich mit dem Vor-Pandemiejahr 2019 (9145 Einheiten) haben sie sogar kräftig zugelegt (+15,8 %). Knapp 15 % der neu zugelassenen Roller werden mittlerweile elektrisch angetrieben.

 

Motorrad: Besser als vor der Pandemie

Bei den zur Hauptsache als Freizeit- und Hobbyfahrzeuge benutzten Motorrädern wurden im ersten Semester 2022 total 18‘611 Stück neu zugelassen. Das bedeutet gegenüber der Vorjahresperiode (23‘902 Stück) einen Rückgang von 22,1 %. Im Vergleich zu 2019 liegt der aktuelle Motorradmarkt aber immer noch 14,4 % höher als im letzten Vor-Pandemiejahr (16‘270 Einheiten).

 

2021 war für die Branche mit insgesamt 56’375 neu zugelassenen Motorrädern und Rollern ein absolutes Rekordjahr.

 

 

 

 

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24.05.2022: Lärmdebatten-Aktion der nationalen Motorradverbände

RESPEKT STATT LÄRM

(SFMR) Mit der Aktion RESPEKT STATT LÄRM möchten die Schweizer Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer ein positives Zeichen setzen und das Bewusstsein für Rücksichtnahme, Verständnis und Respekt gegenüber der nicht-motorradfahrenden Bevölkerung sowie der Umwelt schärfen. Hintergrund ist die bald beginnende Debatte über den Verkehrslärm.

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24.05.2022: Lärmdebatten-Aktion der nationalen Motorradverbände

RESPEKT STATT LÄRM

(SFMR) Mit der Aktion RESPEKT STATT LÄRM möchten die Schweizer Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer ein positives Zeichen setzen und das Bewusstsein für Rücksichtnahme, Verständnis und Respekt gegenüber der nicht-motorradfahrenden Bevölkerung sowie der Umwelt schärfen. Hintergrund ist die bald beginnende Debatte über den Verkehrslärm.

 

Zuerst das Erfreuliche: Die beiden realitätsfremden, die Töfffahrenden als eine Minderheit diskrimierenden Parlamentarischen Initiativen bezüglich Motorradlärm wurden von der zuständigen UREK-Kommission im Herbst 2021 endgültig auf Eis gelegt.

 

Lärmdebatte Schweiz

Doch damit ist die Lärmdebatte noch nicht beendet. Nein, sie hat noch gar nicht richtig begonnen. Denn das neue Ziel sind nicht mehr die Motorradfahrer oder explizit andere Gruppierungen. Die neue, umfassendere Motion 20.4339 hat den Verkehrslärm ganz allgemein im Visier. Diese Motion wurde von den beiden Räten deutlich angenommen, der Bundesrat, bzw. die Verwaltung, ist nun daran, einen exakten Massnahmenkatalog auszuarbeiten.

 

 

Der Fahrplan der Lärmdebatte

Voraussichtlich noch im Jahr 2022 wird dieser Massnahmen-Katalog in die UREK (Kommission für Umwelt, Raumplanung und Energie) kommen und danach in den beiden Räten behandelt werden. Je nach Abänderungen, Ergänzungen oder ungelösten Streitbarkeiten bezüglich der endgültigen Inhalte des Massnahmenkatalogs kann sich der Diskussionsprozess bzw. die Inkraftsetzung der neuen Regelungen noch länger hinziehen.

 

Der Massnahmenkatalog ist noch nicht bekannt

Erst wenn der Bundesrat und dessen Verwaltung einen konkreten Massnahmenkatalog ausgearbeitet haben, werden wir wissen, gegen was wir uns eventuell mit anderen politischen Aktionen wehren müssen. Denn das Ziel aller Motorradverbände ist klar: Die neuen Massnahmen dürfen nicht die ganze Motorrad- (und Auto-) Gemeinde in Ketten legen, sondern sie sollen sich explizit gegen die notorischen Krawallbrüder und Ewiggestrigen wenden.

 

Sticker und Flyer: Ein positives Zeichen setzen

Mit der Aktion RESPEKT STATT LÄRM – mit Stickern und Flyern – möchten die Schweizer Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer im Vorfeld der anstehenden Lärmdebatte ein positives Zeichen setzen und das Bewusstsein für Rücksichtnahme, Verständnis und Respekt gegenüber der nicht-motorradfahrenden Bevölkerung sowie der  Umwelt schärfen.

 

Weitere Informationen unter: www.respekt-statt-laerm.ch

 

Bestelladresse Sticker / Flyer: www.respekt-statt-laerm.ch

 

 

 

 

 

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14.04.2022: Schweizer Motorrad- und Rollermarkt

ELEKTRO-UMSTIEG VON "UNTEN NACH OBEN"

(SFMR) Der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt steigerte sich 2021 gegenüber Vorjahr um 13 % auf 56'375 Einheiten. Damit wurde ein neuer Allzeitrekord erreicht. Motorrad und Roller sind heute in allen Alters- und Einkommensschichten sowie bei allen Geschlechtern stark vertreten. Auch die Elektro-Technik hält Einzug. Aus technischen Gründen jedoch vorerst vorwiegend bei den Kleinrollern.

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14.04.2022: Schweizer Motorrad- und Rollermarkt

ELEKTRO-UMSTIEG VON "UNTEN NACH OBEN"

(SFMR) Der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt steigerte sich 2021 gegenüber Vorjahr um 13 % auf 56'375 Einheiten. Damit wurde ein neuer Allzeitrekord erreicht. Motorrad und Roller sind heute in allen Alters- und Einkommensschichten sowie bei allen Geschlechtern stark vertreten. Auch die Elektro-Technik hält Einzug. Aus technischen Gründen jedoch vorerst vorwiegend bei den Kleinrollern.

 

Bei den hauptsächlich im urbanen Bereich und auf Kurzstrecken eingesetzten Rollern hält das Elektro-Zeitalter endgültig Einzug. Der Anteil der elektrisch angetriebenen neuen Roller betrug 2021 mit 1775 Einheiten 9,5 % des um 4 % gewachsenen Gesamtrollermarktes. Das sind 34 % mehr als im Vorjahr. Die Preise der fast ausschliesslich im kleinsten Segment (bis 45 km/h) angesiedelten E-Roller liegen aber noch durchwegs höher als bei vergleichbaren Benzin- betriebenen Fahrzeugen.

 

 

Kleinroller: Elektro hält Einzug

Dennoch gehört den E-Kleinrollern die Zukunft: Diese elektrisch angetriebenen, einfachst zu bedienenden und leichtgewichtigen Fahrzeuge sind für den innerurbanen, hektischen und von niedrigen Geschwindigkeiten geprägten Kurzstreckenverkehr eine perfekte Wahl. Leistung, Höchstgeschwindigkeit und Reichweite spielen bei diesen Nutzfahrzeugen nur untergeordnete Rollen. Nach den chinesischen Herstellern haben jetzt auch die traditionellen Motorrad- und Rollermarken aus Japan und Europa die zentrale Bedeutung dieses Sektors erkannt und brin- gen vermehrt adrett gestylte, qualitativ hochwertige und preislich konkurrenzfähige Modelle auf den Markt. Kleine, austauschbare und/oder an externen Ladestationen aufladbare Batterien – ähnlich dem E-Fahrradsektor – sind die Norm. Die Fachwelt geht davon aus, dass der urbane Kleinroller-Sektor in einigen Jahren vorwiegend von E-Fahrzeugen gestellt werden wird.

 

Motorrad: Elektro muss noch warten

Bei den grösseren Rollern und insbesondere bei den Motorrädern fristet die Elektrotechnik jedoch aus technischen Gründen und mangels attraktiven Angebots vorerst noch ein Mauerblümchendasein. Nur 1,3 % (471 Stück) der Neuzulassungen 2021 (35'258 Stück) betrafen Zweiräder mit Elektro-Antrieb.

Das hat jedoch nichts damit zu tun, dass die Motorradfans gegen die E-Technik wären. Das Mauerblämchendasein der e-Motorräder hat technische und soziodemographische Gründe. Ein Motorrad verfügt über viel weniger Platz für Energiespeicher als Automobile. Damit sind die Reichweiten beschränkt, was bei einem fast zu 100 % als Freizeit- und Hobbygerät genutzten Fahrzeug – Stichwort ausgedehnte Weekendausflüge – entscheidend ins Gewicht fällt. Zudem wird bei der aktuellen Installation eines Ladestationen-Netzes fast ausschliesslich der urbane Bereich und damit die Automobilbranche bedient, also nicht die ländlichen und bergigen Gegenden, wo die Motorradfahrenden vorwiegend unterwegs sind. Für den Endverbraucher mit durchschnittlichem Einkommen wichtig und meist matchentscheidend ist zudem die Tatsache, dass die Branche aus den genannten technischen Gründen noch kaum Modelle anbieten kann, die in Sachen Preis/Leistungsverhältnis mit der traditionellen Technik konkurrenzieren können.

 

 

Umgekehrte Entwicklung zum Automobilsektor

Zusammenfassend stellt man also fest, dass bei den motorisierten Zweirädern die Elektro-Technik aus technischen Gründen «von unten nach oben» Einzug hält, wie man das übrigens auch weltweit in allen urbanen Zonen und Grossstädten betrachten kann. Deshalb lässt sich die Entwicklung im Motorrad- und Rollersektor in keiner Weise mit dem Automobilverkehr vergleichen, wo die Elektro-Technik «von oben nach unten» verläuft und wo erst jetzt attraktive und für den Durchschnittsverdiener bezahlbare Fahrzeuge auf den Markt gelangen.

 

Der unterschiedliche Verwendungszweck und damit auch der reale Einsatz sind entscheidend: Automobile werden vorwiegend als Nutzfahrzeuge und im Kurzstreckenverkehr bewegt, während insbesondere Motorräder reine Hobby- und Freizeitfahrzeuge darstellen, die punktuell für mittlere bis längere Fahrten ausserhalb der urbanen Zonen verwendet werden.

 

Wissenschaft ist gefragt

Erst wenn Wissenschaft und Technik wirtschaftlich attraktive Lösungen für eine noch effizientere sowie raum- und gewichtssparende Stromspeicherung anbieten können, erhält die Elektrotechnik eine Chance, sich im Motorrad- und Grossrollerbereich stärker durchzusetzen.

 

 

 

 

 

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31.01.2022: motofestival in Bern wird auf 2023 verschoben

VERSCHOBEN IST NICHT AUFGEHOBEN !

(SFMR) Die Bernexpo Groupe hat im engen Austausch mit dem Importeursverband motosuisse entschieden, das motofestival auf 2023 zu verschieben. Im Hinblick auf die zu erwartenden Lockerungsschritte hatten die Organisatoren mit dem Entscheid bisher zugewartet, um der Motorrad- und Roller-Community diese Grossveranstaltung zu ermöglichen. Fehlende Planungssicherheit und terminliche Sachzwänge haben in der Zwischenzeit zu einer Anzahl von Absagen der Ausstellenden geführt, welche die Durchführung eines erfolgreichen Festivals nicht mehr erlauben. Die für alle Beteiligten erforderliche kritische Masse ist angebotsseitig nicht mehr gegeben. Neuer Termin: 16. bis 19. Februar 2023.

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motofestival in Bern wird auf 2023 verschoben

VERSCHOBEN IST NICHT AUFGEHOBEN !

(SFMR) Die Bernexpo Groupe hat im engen Austausch mit dem Importeursverband motosuisse entschieden, das motofestival auf 2023 zu verschieben. Im Hinblick auf die zu erwartenden Lockerungsschritte hatten die Organisatoren mit dem Entscheid bisher zugewartet, um der Motorrad- und Roller-Community diese Grossveranstaltung zu ermöglichen. Fehlende Planungssicherheit und terminliche Sachzwänge haben in der Zwischenzeit zu einer Anzahl von Absagen der Ausstellenden geführt, welche die Durchführung eines erfolgreichen Festivals nicht mehr erlauben. Die für alle Beteiligten erforderliche kritische Masse ist angebotsseitig nicht mehr gegeben. Neuer Termin: 23. bis 26. Februar 2023.

 

Das erste motofestival wäre vom 3. bis 6. März 2022 auf dem Bernexpo-Gelände in Bern über die Bühne gegangen. Mit der Verschiebung schafft die Bernexpo Groupe Klarheit und Planungssicherheit bei den Ausstellenden. Tom Winter, CEO der Bernexpo Groupe, erläutert: «Wir stehen seit Beginn der Pandemie dafür, jegliche Anlässe wenn immer möglich zu veranstalten. Natürlich haben wir uns enorm auf das Festival gefreut und hart darauf hingearbeitet. Genauso ist es aber unsere Pflicht, optimale Bedingungen für Besuchende, Ausstellende und Partner zu schaffen.»

 

Ergänzt wird Winter von Anna Wellmeyer, Bereichsleiterin B2C-Plattformen: «Wir wollen unseren Besuchenden ein unbeschwertes Festival-Erlebnis und unseren Ausstellenden eine Veranstaltung bieten, bei der die Wirtschaftlichkeit gewährleistet werden kann.»

 

Jörg Bucher, Präsident des Schweizer Motorrad- und Roller-Importeursverbandes motosuisse, bedauert die Verschiebung sehr: «Für die intensiven Vorarbeiten mit den entsprechenden finanziellen Aufwendungen muss die Planungssicherheit für unsere Ausstellenden zwingend vorhanden sein. Der Branche fehlt mit der Verschiebung nun leider ein wichtiger Start-Event in die Töff-Saison und mit dem neuen Festival-Konzept der BERNEXPO auch ein Start in einen rockigen Frühling. Aufgeschoben ist aber nicht aufgehoben. Wir machen uns bereits jetzt mit Vollgas an die Planung des motofestivals vom 23. bis 26. Februar 2023!»

 

Wellmeyer fügt an: «Die rund 11 500 fürs 2022 verkauften Quadratmeter und die deutliche Präsenz aller wichtigen Marken haben uns gezeigt, dass wir mit unserem Festival die Vorstellungen der Branche getroffen haben.»

 

 

 

 

 

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11.01.2022: Schweizer Motorrad- und Rollermarkt 2021

DAS MOTORRAD IST BELIEBT WIE NIE ZUVOR 

(SFMR) Der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt steigerte sich 2021 gegenüber Vorjahr um beeindruckende 13 % auf 56'375 Einheiten. Bereits nach dem dritten Quartal waren die Barriere von 50‘000 Einheiten übertroffen und ein neuer Allzeitrekord erreicht worden. Hauptgründe für das erfreuliche Marktwachstum sind die hohe Beliebtheit des motorisierten Zweirads in unserem Land sowie der durchschlagende Erfolg der seit 2021 ab 16 Jahren zugänglichen 125er Klasse.

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11.01.2022: Schweizer Motorrad- und Rollermarkt 2021

DAS MOTORRAD IST BELIEBT WIE NIE ZUVOR 

(SFMR) Der Schweizer Motorrad- und Rollermarkt steigerte sich 2021 gegenüber Vorjahr um beeindruckende 13 % auf 56'375 Einheiten. Bereits nach dem dritten Quartal waren die Barriere von 50‘000 Einheiten übertroffen und ein neuer Allzeitrekord erreicht worden. Hauptgründe für das erfreuliche Marktwachstum sind die hohe Beliebtheit des motorisierten Zweirads in unserem Land sowie der durchschlagende Erfolg der seit 2021 ab 16 Jahren zugänglichen 125er Klasse.

 

 

Die Jugend fährt Motorrad und Roller

Die Neuzulassungen sind vor allem bei den Motorrädern förmlich explodiert. Für die Steigerung von 19,4 % ist insbesondere die Klasse bis 125 cm3 Hubraum, deren auf 15 PS (11 kW) Motorleistung beschränkte und moderne Modelle seit 2021 wie im übrigen Europa nun auch in der Schweiz 16-jährigen Neueinsteigenden offenstehen, verantwortlich. Mit 8‘480 Einheiten hat sich diese Nachwuchsklasse auf Anhieb zum stärksten Hubraumsegment des Motorradmarkts entwickelt, knapp vor den «grossen Brummern» mit mehr als 1000 cm3 Hubraum (8‘177 Einheiten).

 

 

 

Ungebrochene Beliebtheit des motorisierten Zweirads

Die Beliebtheit des motorisierten Zweirads in der Schweiz ist so hoch wie noch nie zuvor. Motorrad und Roller sind heute in allen Alters- und Einkommensschichten sowie bei allen Geschlechtern stark vertreten. Gemäss der Schweizerischen Fachstelle für Motorrad und Roller (SFMR) haben weder die durch die Pandemie bedingten Schliessungen, Lieferschwierigkeiten, die globalen Logistikprobleme noch das unerfreuliche Frühsommerwetter die positive Marktentwicklung stoppen können. Ohne diese Einschränkungen wäre die Zahl der Neuzulassungen mit grosser Wahrscheinlichkeit noch bedeutend höher ausgefallen.

 

Roller: Elektro hält Einzug

Bei den vorwiegend im urbanen Bereich und auf Kurzstrecken eingesetzten Rollern hält das Elektro-Zeitalter Einzug. Der Anteil der elektrisch angetriebenen neuen Roller betrug 2021 mit 1‘775 Einheiten 9,5 % des um 4 % gewachsenen Gesamtrollermarktes. Das sind 34,2 % mehr als im Vorjahr. Bei den Motorrädern fristet die Elektrotechnik aus technischen Gründen und dementsprechend mangels attraktiven Angebots vorerst noch ein Mauerblümchendasein.

 

 

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